Der „Ghetto-Prediger“ zu Gast in Gerresheim

Pfarrer Franz Meurer hat viele Spitznamen: Er wird „Ghetto-Prediger“, „Armenpfarrer“ und „Mutter Theresa von Köln“ genannt. Seine guten Taten und aufsehenerregenden Aktionen als Pfarrer im Kölner Problemviertel Höhenberg-Vingst haben ihn bundesweit bekannt gemacht.

Inzwischen ist er zum Medienprofi avanciert: Er war bereits zu Gast bei Anne Will (ARD), bei Tietjen & Hirschhausen (NDR-Fernsehen), im WDR-Fernsehen und im WDR Hörfunk. Auch die Süddeutsche Zeitung, DIE ZEIT und der Stern haben über ihn berichtet.
 
ASG-Bildungsforum, Bürgerstiftung Gerricus und die katholische Kirchengemeinde St. Margareta sind stolz, Pfarrer Meurer für einen Vortrag gewonnen zu haben und laden herzlich ein:
 
Pfarrer Franz Meurer
„Von wegen nix zu machen! Ideen, wie die Kirche das Leben vor Ort verbessert.“
 
Mittwoch, 28. September 2011, Beginn 19.00 Uhr
Großer Saal im Stiftsgebäude,
Gerricusstraße 12, 40625 Düsseldorf-Gerresheim
 
„Glück braucht einen Ort“ – dieses Zitat von Peter Handke ist zum Lebensmotto von Franz Meurer geworden. Als Pfarrer arbeitet er unermüdlich daran, durch unkonventionelle Ideen aus einem sozialen Brennpunkt einen Ort der Nächstenliebe zu machen. Gemeinsam mit dem Kölner Kabarettisten Jürgen Becker und dem Journalisten Martin Stankowski hat Meurer einige seiner Ideen in einem Buch zusammen gefasst: „Von wegen nix zu machen...Werkzeugkiste für Weltverbesserer“. Denn Meurer ist überzeugt: „Wenn ich mich selbst glücklich machen will, muss ich mich um andere kümmern.“
 
Franz Meurer wird in seinem Vortrag von seiner interkulturellen und inter-religiösen Arbeit als Pfarrer und Vorsitzender der Stiftung HöVi-Land erzählen sowie über aktuelle Themen in der Kirche sprechen. Meurer ist ein von Geist und Energie strotzender Priester. Seine Vorträge entfachen stets ein Feuerwerk an Impulsen und Ideen.

Pressestimmen zu Franz Meurer:
„Der Ghetto-Prediger (...) ist katholischer Pfarrer in einem Kölner Problemviertel. Mit seinen Methoden bringt er die Schäflein zurück in die Kirche - und das Bistum auf die Palme. Zum Beispiel, wenn er (…) für die Moschee sammelt." (Der Stern, www.stern.de, 29.3.2007)
 
„Der Geistliche ist ein Freund klarer Worte“ (NDR Fernsehen, Tietjen und Hirschhausen, 20.8.2010)
 
„Wenn mal wieder jemand findet, Pfarrer Franz Meurer sei zu weit gegangen, legt er noch was drauf - egal ob er sich mit seiner Kirchenhierarchie, Politikern oder den üblichen Bedenkenträgern anlegt. Der katholische Priester, der jetzt für den großen Moscheebau in Ehrenfeld den Klingelbeutel herumgehen ließ, mag es, wenn er aneckt. Doch Meurers Provokation ist nie Selbstzweck. Es geht immer um Menschen, um ein konkretes Anliegen.“ (Kölner Stadtanzeiger, www.ksta.de, 1.6.2008)
 
„Mit Vorliebe zitiert er [Franz Meurer] Sätze wie: ‚Wo es arm ist, darf es nicht ärmlich sein.‘ Übertragen auf Vingst und Höhenberg, heißt das: unzählige Blumenbeete am Straßenrand, Weihnachtsschmuck und Beleuchtung in den Stadtteilen und von Meurer angestoßene Ferienfreizeiten für die Kinder und Jugendlichen in den Vierteln. Unterstützt wird der agile Gottesmann von etlichen Mitgliedern eines weit verzweigten Netzwerkes. Es ist konfessions- und religionsübergreifend. ‚Ökumenisch ist doppelt so gut und halb so teuer. Und wir wären doch blöd, wenn wir nicht mit den Muslimen zusammen-arbeiten würden. Jeder Zweite hier hat einen Migrationshintergrund.‘“ (Die Zeit online, www.zeit.de, 14.8.2011)

Von Angelika Fröhling

 

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