Info-Abend: "Berührbares Gerresheim"

Bildhauer Egbert Broerken aus Welver in Westfalen fertigt seit 20 Jahren Blinden-stadtmodelle an, die maßstabgetreue Alt-städte ertastbar und erlebbar machen: auf Fingerkuppen durch die Straßen spazieren; die Anordnung der Plätze ertasten; die Größenunterschiede der Bauwerke erkennen; Architektur und Stadtgeschichte im wahrsten Sinne des Wortes begreifen... 

Wenn blinde Mitbürger zum ersten Mal ihre Stadt befühlen können, so ist dies für sie eine ganz neue Erfahrung. Aber auch in der sehenden Bevölkerung stoßen die Miniatur-Stadtansichten auf große Resonanz. Eröffnen sich doch durch den ungewöhnlichen Blickwinkel ganz neue Perspektiven auf die Heimat. Bereits 80 deutsche und europäische Städte können von Bürgern und Touristen auf diese Weise gesehen und ertastet werden.

 

Auf einer Informationsveranstaltung am Dienstag, 6. Mai um 19.00 Uhr im Stiftssaal, Gerricusstraße 12 in 40625 Düsseldorf soll diskutiert werden, ob ein Blindenmodell auch für Gerresheim eine Option wäre. Falls ein entsprechendes Modell gewünscht sein sollte, müsste auch die Frage des Motivs geklärt werden. In Gerresheim böten sich zwei „Geschichten“ an: 2014 wäre die Gerresheimer Glashütte 150 Jahre alt geworden. Mit ihrer Schließung ist 2005 das letzte Kapitel der „Gerresheimer Industriegeschichte“ beendet worden. Motiv eins könnte also Gerresheim als eigenständige Industriestadt vor der Düsseldorfer Eingemeindung sein. Als Alternative böte sich die alte Siedlung um das bekannte Damenstift St. Hippolyt an.

 

Veranstalter: Dr. W. Pittermann, Pfarrgemeinde St. Margareta und Bürgerstiftung Gerricus

 

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