13 neue Schulranzen-Sets für Kinder aus bedürftigen Familien

Ingrid Schmitz, Rosemarie Offer- manns und Barbara Krug mit den neuen Schulranzen-Sets (v.l.)
Ingrid Schmitz, Rosemarie Offer- manns und Barbara Krug mit den neuen Schulranzen-Sets (v.l.)

Der bekannte Kölner Pfarrer Franz Meurer hat einmal gesagt: „Wo es arm ist, darf es nicht ärmlich aussehen.“ In diesem Sinne haben sich Bürgerstiftung Gerricus und das Düsseldorfer Spielwarenfachgeschäft „Hobby und Spiel“ zusammengetan und 13 neue Schulranzen-Sets für Schulanfänger aus bedürftigen Familien gespendet. Diese wurden nun bei der Caritas-Diakonie-Sprechstunde der katholischen und evangelischen Kirche in Düsseldorf-Gerresheim an Eltern übergeben, die in einer überprüften finanziellen Notlage stecken.

„Wir hatten schon vor den Sommerferien zahlreiche Anfragen, und sind über die Schulranzen-Spende sehr froh“, bestätigt Ingrid Schmitz, die sich ehrenamtlich für die Caritas-Diakonie-Sprechstunde an der Hardenbergstraße engagiert. Eine Mutter von sechs Kindern sei ihr sogar spontan um den Hals gefallen. Auch andere Mütter seien sehr erleichtert gewesen, zumal als sie feststellten, dass die Schulranzen sogar mit Federmäppchen und Turnbeutel gefüllt waren.

 

Wird ein Kind eingeschult, kommen auf die Eltern hohe Kosten zu. Neben Stiften, Heften, Malkasten und Turnsachen ist es vor allem der Schulranzen, der sehr teuer ist. „Mit unserer Aktion wollen wir verhindern, dass man Kindern am Schulranzen ansieht, dass sie in finanziell schwierigen Verhältnissen leben“, sagt Barbara Krug, Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung Gerricus. Dank der Unterstützung des Spielwarenfachgeschäfts „Hobby und Spiel“ auf der Benderstraße und weiterer Spender konnten die neuen Schulranzen-Sets finanziert werden.

 

Über Spenden für die Caritas-Diakonie-Sprechstunde freut sich die Bürgerstiftung Gerricus das ganze Jahr über. Der finanzielle Bedarf zur Umsetzung der Sprechstunde liegt für beide Kirchen gemeinsam bei jährlich etwa 45.000 Euro, eine Summe, die sich in diesem Jahr weiter erhöhen wird, und die durch die Einnahmen der Pfarrcaritas und der Pfarrdiakonie nicht gedeckt werden kann. Die monatlich durchschnittlich 200 Besucher stehen für ca. 800 Personen. Die Ausgaben können nicht nur durch die Caritas- Diakoniesammlungen finanziert werden, sondern müssen durch zusätzliche Spenden aufgebracht werden.

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