Vortrag: Kein Abschied vom Teufel - Vom Geheimnis des Bösen

Theologin Dr. Ute Leimgruber bei ihrem Vortrag
Theologin Dr. Ute Leimgruber bei ihrem Vortrag
Wer denkt, die katholische Kirche wolle an einer Drohkultur festhalten wurde eines Bessern belehrt. Privatdozentin Dr. Ute Leimgruber ging in Ihrem Vortrag gestern im Stiftssaal von St. Margareta kurzweilig auf die Frage ein, ob die Rede vom Teufel überhaupt noch zeitgemäß ist. Anschließend beantwortete sie, moderiert von Prof. Dr. Wolfgang Reuter, sachkundig alle Fragen aus dem Publikum. 
"Das Böse ist eine Erfahrung“ und "den Teufel darf man sich nicht personifiziert vorstellen", so Theologin Dr. Ute Leimgruber. Die Zuhörer lernten, was "narrative Theologie“ ist, und konnten Teufelsdarstellungen kulturell und historisch am Ende des Vortrages besser einordnen.

Dabei ging es ging auch um den Zusammenhang von Freiheit und Verantwortung im Feld der Versuchung, um das Böse, als Tat des Unglaubens und um Jesus, den neuen Adam, der "den Apfel liegen lässt“. Der Vortrag war Aufklärung im besten Sinne. „Das Böse verlangt eine Stellungnahme dagegen: Ich widersage!“, betonte die Theologin.

Am Ende gab es großen Applaus von den rund 45 Teilnehmern. Denn es war ein gelungener Auftakt der Fastenzeitreihe von Bürgerstiftung Gerricus, katholischer Kirchengemeinde St. Margareta, evangelischer Kirchengemeinde Gerresheim, ASG-Bildungsforum, evangelischer Klinikseelsorge im LVR Klinikum Düsseldorf, Förderverein für Musik an St. Margareta und Katholischer Seelsorge für Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen .

Die weiteren Termine der Fastenzeitreihe finden Sie hier.

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