"Kö und Kinder - das passt einfach wunderbar zusammen."

Christoph Baum zeigt den Kindern die Besonderheiten der Kö.
Christoph Baum zeigt den Kindern die Besonderheiten der Kö.

Die Königsallee ist ein Erlebnis. Das war den 20 Kindern der vierten Klasse der Ferdinand-Heye-Grundschule bei ihrem Ausflug zur Düsseldorfer Prachtstraße von den Augen abzulesen. Sie folgten bei ihrem Rundgang unter der Platanen-Allee am Stadtgraben wie gebannt den Erzählungen von Christoph Baum, Autor und Illustrator des Bilderbuches „Auf der Königsallee“, das die Geschichte und die Entwicklung des Boulevards erzählt. Und Baum erläuterte anhand von historischen Bildern, wie die Königsallee einmal ausgesehen hatte.

v. l.: Damian van Melis (Greven Verlag Köln), Michael Brockerhoff (Bürgerstiftung Gerricus), Christoph Baum (Illustrator und Autor), Hans Paffrath (Galerist)
v. l.: Damian van Melis (Greven Verlag Köln), Michael Brockerhoff (Bürgerstiftung Gerricus), Christoph Baum (Illustrator und Autor), Hans Paffrath (Galerist)

Den Rundgang organisiert hatte die Bürgerstiftung Gerricus, die die Bemühungen der Grundschule unterstützen wollte, den Schülern aus Gerresheim – darunter viele aus Flüchtlingsfamilien oder mit Migrationshintergrund – die Heimatstadt Düsseldorf näherzubringen. „Das ist ein unkonventioneller Beitrag zur Integration“, sagte Michael Brockerhoff vom Vorstand der Bürgerstiftung Gerricus.  Als Grundlage für das Unterrichtsprojekt und den Ausflug hatte Damian van Melis, Geschäftsführer des Greven Verlags, Königsallee-Bilderbücher für die Kinder gespendet. Er ist überzeugt, dass es ein körperliches und psychisches Bedürfnis nach Ruhe gebe, das mit einem guten Buch gestillt werden könne – insbesondere in unruhigen Zeiten und ungewissen Situationen.Zudem könnten Bücher identitätsstiftend wirken. „Nur wenn man ein fundiertes Wissen über eine Stadt hat, kann man sich fundiert mit ihr identifizieren“, sagte van Melis, in dessen Verlag das Buch erschienen ist.

 

Die Kinder interessierten sich denn auch für die Fakten, fragten etwa nach der Bedeutung des Tritonenbrunnens oder nach Skulpturen des ehemaligen Fernmeldeamtes am heutigen Kaufhaus Sevens. Christoph Baum hatte auf alles eine Antwort und erzählte zusätzliche Geschichten, etwa über die Galerie Paffrath.

 

Die konnten die Kinder sogar besuchen. Denn Galerist Hans Paffrath hatte seine Ausstellungsräume als Treffpunkt und zur Bewirtung der Kinder mit Süßigkeiten und Eis zur Verfügung gestellt und beantwortete mit sichtlicher Freude die Fragen der Kinder zu seiner Galerie und den Bildern. „Ich bin selbst an der Königsallee aufgewachsen und es macht mir daher Freude, sie Kindern zu zeigen“, sagte er. Dabei will er auch deutlich machen, dass die Kö nicht nur eine Luxus-Shopping-Meile ist, sondern ein Herzstück der Stadt. Das spürten auch die Kinder. Nicht ausgeschlossen, dass sie bald wieder einmal zur Kö kommen. „Kö und Kinder – das passt einfach wunderbar zusammen“, bringt Paffrath es auf den Punkt.

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