Professor Nauer: Warum wir "Christen" und keine "Jesuaner" sind

Prof. Dr. Dr. Doris Nauer im Stiftssaal
Prof. Dr. Dr. Doris Nauer im Stiftssaal

Bereits zum zweiten Mal hatten die Bürgerstiftung Gerricus, die kath. Pfarrgemeinde St. Margareta und das ASG-Bildungsforum Professor Dr. Dr. Doris Nauer von der philosophisch-theologischen Universität Vallendar zum Vortrag geladen. Kurzweilig, zitatenreich und tiefgründig wurde dieser Abend über den dreifaltigen Gott, der das „Credo“ als roten Faden hatte. Den Zuhörern wurde trockene Wissenschaft verständlich erklärt. So war diakonische Theologie, die Professor Nauer vertritt, erfahrbar: Geerdet, in einfacher Sprache und für die Menschen.

Das brennende Papierschirmchen der Kommunionskerze, das zur Enflammung des Gebetbuches und zur Überforderung des Pastors führte, veranlasste Doris Nauer damals auf die wissenschaftliche Suche nach dem strafenden Gott zu gehen. Sie studierte Theologie und Medizin.


In Ihrem Vortrag ließ Professor Nauer u.a. ihre Erkenntnisse über die Person des Juden JESUS einfließen, der als faszinierender, lebensfroher Wanderprediger und gemeinschaftsorientiertem Charismatiker, gelebt hat.


Sie erläuterte das Ziel der DIAKONIA , dem Auftrag zum Mitbauen am Reich Gottes auf Erden d.h. zum aktiven Einsatz, damit es für alle Menschen hier und jetzt spürbar wird. Unspektakulär, ohne ideologische Erhöhung als Liebesdienst und ohne dienende Selbstaufopferung.


Darüber hinaus erklärte die Referentin, warum Ostern wesentlicher ist als Weihnachten, warum wir Christen und keine „Jesuaner“ sind und wie die Trinität verstanden werden kann.  Sie erwähnte Vieles, was in begleitenden Buchempfehlungen vertieft werden kann.

Zum Schluss forderte Professor Nauer, statt Fremdevangelisierung die Selbstevangelisierung stärker in den Blick zu nehmen. Authentische Christen können anziehend wirken, denn es gibt keine so frei Religion, wie das Christentum - so ihr Fazit.

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