Pressemitteilungen der Bürgerstiftung Gerricus

Hier finden Sie die Pressemeldungen der Bürgerstiftung Gerricus. Sollten Sie hierzu Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich bitte an unsere Pressesprecherin Angelika Fröhling, Telefon +49 211 289330.

Di

19

Sep

2017

"schriftspuren" von Gabriele Begasse

Eine der "schriftspuren" von Gabriele Begasse, die ab Freitag im Café des Aloysianums zu sehen sind. (Foto: Gabriele Begasse)
Eine der "schriftspuren" von Gabriele Begasse, die ab Freitag im Café des Aloysianums zu sehen sind. (Foto: Gabriele Begasse)

Geheimnisvolle „schriftspuren“ werden demnächst im Café des Begegnungs-zentrums Aloysianum in Gerresheim zu sehen sein. Die Künstlerin Gabriele Begasse zeigt dort von Freitag an eine Auswahl ihrer Werke. Die Bürger-stiftung Gerricus und die Kirchen-gemeinde St. Margareta freuen sich, dass Gabriele Begasse ihre Bilder für eine Ausstellung zur Verfügung stellt und laden herzlich ein zur

Ausstellungseröffnung am 22. Sep-tember um 19 Uhr im Aloysianum.  

Gabriele Begasse vor einem ihrer Werke.
Gabriele Begasse vor einem ihrer Werke.

Seit 1988 setzt sich die Düsseldorfer Künstlerin Gabriele Begasse intensiv mit Strukturen, Bildsprache und Schrift als Spuren- und Zeichenlegung auseinander.

 

Fast selbstverständlich entstanden aus diesen Arbeiten die ersten kalligraphie-ähnlichen Zeichnungen und Schriftzeichen. Bei ihnen wird man erinnert an die „écriture automatique” der Surrealisten oder aber

Zeichenverfahren, wie sie seitdem informell geläufig sind. Diese Schriften lassen sich nicht entziffern, auch wenn man bei oberflächlicher Betrachtung meint, man könne sie im herkömmlichen Sinne „lesen“.

(Copyright: Gabriele Begasse)
(Copyright: Gabriele Begasse)

Unter dem Arbeitstitel „Urschrift“ entwickelt Begasse kalligraphische Formen, die fremd und vertraut zugleich erscheinen. Diese Codierung von Schrift ist vielleicht ein treffendes Bild für die Unmöglichkeit, die reale Welt mittels Sprache eindeutig zu erfassen.

 

Gabriele Begasse, deren Werke in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt wurden, eröffnet mit ihren Arbeiten Fragen, die sowohl in die Sprachanalyse als auch in die Poetik weisen.

 

Öffnungszeiten der Ausstellung „schriftspuren“ im Aloysianum:

Mo-Fr von 10.30-15.30 Uhr (außer in den Schulferien)

donnerstags von 16-18 Uhr

jeden 2. Samstag im Monat von 10-12 Uhr

 

Dauer der Ausstellung: bis Ostern 2018

 

So

10

Sep

2017

Gelungener Auftakt: "Alle in einem Boot"

Christian Ehring (l. sitzend) , Mechthild und Tim Schmölders, Oliver Steinbrecher (v.l. stehend), Michael Brocherhoff (verdeckt) (Foto: Fröhling)
Christian Ehring (l. sitzend) , Mechthild und Tim Schmölders, Oliver Steinbrecher (v.l. stehend), Michael Brocherhoff (verdeckt) (Foto: Fröhling)

Wie verzweifelt muss ein Mensch sein, um sich mit 69 anderen Menschen in ein gerade mal 7 Meter langes Boot auf das Mittelmeer zu begeben?, fragte Mechthild Schmölders, Organisatorin der Ausstellung "Alle in einem Boot" stellvertretend für viele Besucher der gestrigen Eröffnungsveranstaltung. Schirmherr und Kabarettist Christian Ehring regte dazu an, sich vorzu-stellen, wie es wäre, wenn wir in der Lage der Flüchtlinge wären. Hier einige Impressionen von der Eröffnung...

Fr

08

Sep

2017

Das Flüchtlingsboot ist da!

Gut verpackt: Ankunft des Flüchtlingsbootes aus Malta vor der Basilika St. Margareta. (Foto: Angelika Fröhling)
Gut verpackt: Ankunft des Flüchtlingsbootes aus Malta vor der Basilika St. Margareta. (Foto: Angelika Fröhling)

Heute Mittag kam das Flüchtlings-boot des Erzbistums Köln in Gerres-heim an. In stundenlanger Arbeit wurde es Stück für Stück in die mittelalterliche Basilika gehievt. Dort wird der Kahn unter dem Motto "Alle in einem Boot" bis zum 14. Septem-ber zu sehen sein. Am Abend wurde das Symbol für Flucht, Missstände, traumatische Erfahrungen und Tod, aber auch für Chancen und Neube-ginn mit einem Gottesdienst und einer Jugendnachtwache begrüßt.

Die Installation "Verloren" von geflüchteten und nicht geflüchteten Menschen aus dem Stadtteil. (Foto: Angelika Fröhling)
Die Installation "Verloren" von geflüchteten und nicht geflüchteten Menschen aus dem Stadtteil. (Foto: Angelika Fröhling)

Zur Aktionswoche "Alle in einem Boot" sollte dem realen Flüchtlingsboot in der Kirche eine künstlerische Arbeit gegenüber gestellt werden. Es ent-stand in Zusammenarbeit von Künst-lerin Claudia Kremer und geflüchteten Menschen eine Installation, die sich mit der Vergangenheit und den Ver-lusten, aber auch mit den Zukunfts-visionen der Flüchtlinge auseinander-setzt.

 

Triviale Alltagsgegenstände, die in jedem Land der Welt genutzt werden, wurden vom Sperrmüll und von privaten Spendern gesammelt und in Form eines Schiffes aufeinander gesetzt. Dabei steht jedes Teil als Beispiel für das, was die Flüchtlinge in der Vergangenheit in der Heimat zurück lassen mussten und weist über die Alltagsfunktion hinaus auf den ideellen Verlust, z.B. Stühle für den Wohnsitz, Koffer und Taschen für die Begrenztheit des mitgenommenen Besitzes, Werkzeuge und Maschinen für die verlorene Arbeit, Spielzeug für den Verlust einer unbefangenen Kindheit, Musikinstrumente für den Verlust von Kultur und Identität.

 

Ein gebrochener Mast ragt aus dem Stapel hervor, am Segel sind von Geflüchteten verfasste Texte und Wünsche zu lesen, die dokumentieren, was sich diese Menschen für die Zukunft erhoffen.

 

Darüber hinaus gibt es eine Klangcollage, in der Flüchtlinge in verschiedenen Sprachen zu uns sprechen. Die Stimmen sprechen von Sehnsüchten und Vorstellungen. Nicht immer sind die Worte zu verstehen, doch der Klang berührt und intensiviert das optische Erlebnis.

Do

07

Sep

2017

Ein Garten für die Sinne

Bewohnerinnen,  Michael Brocker-hoff und Harald Blank betrachten den Wasserlabyrinthstein im neuen Sinnesgarten. (Foto: A. Fröhling)
Bewohnerinnen, Michael Brocker-hoff und Harald Blank betrachten den Wasserlabyrinthstein im neuen Sinnesgarten. (Foto: A. Fröhling)

Es ist eines der ältesten und größten Projekte der Bürgerstiftung Gerricus, das nun zu einem erfolgreichen Abschluss kommt. Umso schöner, wenn dann auch noch das Wetter passt: Bei hochsommerlichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein genossen es die Bewohnerinnen und Bewohner des Pflege- und Altenheims Gerricusstift in Gerresheim, die neuen Gartenlagen einzuweihen. Herzstück der Neugestaltung ist ein geschützter Sinnesgarten, der mit duftenden Kräutern, blühenden Blumen, mit Wind-, Wasser- und Klangspielen sowie einer Duftorgel insbesondere Menschen mit Demenzerkrankungen Anregungen für alle Sinne und Orientierung bietet. Neue Sitzbänke im westlichen Teil des Gartens und ein großzügiger, repräsentativer Vorplatz mit weiteren Sitzbänken, einem Wasserspiel, neuen Pflanzen und einem neuen Bodenbelag laden zum Verweilen an der frischen Luft ein.

Ein Bewohner des Gerricusstifts probiert das neue Klangspiel im Sinnesgarten aus.
Ein Bewohner des Gerricusstifts probiert das neue Klangspiel im Sinnesgarten aus.

„Wir freuen uns, dass wir dank der Unterstützung durch die Bürgerstiftung Gerricus ansprechende und abwechs-lungsreiche Begegnungsorte für Bewohner, Mitarbeiter und Gäste schaffen konnten“, sagte Remy Reuter, Leiter

des Gerricusstifts, bei der Eröffnung.

 

Vor allem der Sinnesgarten sei für Demenzkranke, die inzwischen rund 80 Prozent der 103 Bewohner ausmachten, eine große Bereicherung, so Reuter. Nun müssten die demenzkranken Bewohner, die häufig einen hohen Bewegungsdrang haben, nicht mehr warten, bis sie Jemand nach draußen begleitet. Den abgeschlossenen Teil des Gartens können sie nun auch alleine nutzen. Ein barrierefreier Zugang, eine gute Beleuchtung und eine Rufanlage für den Notfall sorgen dort –wie auch im gesamten Garten - für Sicherheit.

Die Duftorgel weckt mit verschiedenen Gerüchen die Erinnerung.
Die Duftorgel weckt mit verschiedenen Gerüchen die Erinnerung.

Finanziert hat den Sinnesgarten die Bürgerstiftung Gerricus. „Vom Sinn eines solchen Gartens konnte die Bürgerstiftung Gerricus viele Menschen überzeugen, sodass im Laufe der jahrelangen Planungen viele Spenden gewonnen werden konnten, darunter eine sehr großzügige von einer Privatperson, aber auch Gelder von Unternehmen“, erzählte der Vorstandsvorsitzende Michael Brockerhoff.

 

Insgesamt hat die Bürgerstiftung Gerricus rund 100.000 Euro an Spenden für den Sinnesgarten, für die Umgestaltung des Zufahrtsbereichs vor dem Eingang des Gerricusstifts zu einer einladenden Sitzecke und für die zusätzliche Ausstattung der Gartenanlagen, z.B. mit einem Wasserlabyrinthstein, einem Kugelbrunnen und einem von Künstlern gestalteten Windspiel, gesammelt. 

Die neue Vogelvoliere bietet Gesprächsstoff: Einrichtungsleiter Remy Reuter unterhält sich mit einer Bewohnerin und einer Alltagsbegleiterin.
Die neue Vogelvoliere bietet Gesprächsstoff: Einrichtungsleiter Remy Reuter unterhält sich mit einer Bewohnerin und einer Alltagsbegleiterin.

Besonders beliebt bei den Bewoh-nerinnen und Bewohnern sei die Voliere, in der zehn bunte

Kanarienvögel munter zwitschern, berichtet Gerricusstift-Mitarbeiterin Corinna Siwon. Aber auch das Klang-spiel im Sinnesgarten, ein so genann-tes Dendrophon, komme gut bei den Bewohnern an. „Manche spielen sehr schöne Melodien darauf, die sogar noch in den Wohnbereichen zu hören sind und die Bewohner neugierig machen“, ergänzt Corinna Siwon.

Bewohnerinnen des Gerricusstifts und Angelika Fröhling (l.), Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung Gerricus, betrachten die Kräuter auf den mobilen Pflanztischen im Garten.
Bewohnerinnen des Gerricusstifts und Angelika Fröhling (l.), Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung Gerricus, betrachten die Kräuter auf den mobilen Pflanztischen im Garten.

Der Sinnesgarten mit seinen verschiedenen Stationen zum Riechen, Sehen, Hören und Schmecken ist nicht isoliert zu sehen, sondern er ist Bestandteil der gesamten Grünanlagen rund um das Gerresheimer Pflege- und Altenheim, die nach einem

durchgängigen Konzept unter der Leitung von Landschaftsarchitekt Harald Blank angelegt wurden. Dazu gehören zum Beispiel im offenen Gartenbereich mehrere Pflanztische, an denen auch Rollstuhlfahrer Blumen pflanzen und Kräuter ernten können, sowie eine Sitzgruppe im Halbrund mit Bäumen und Blumen, auf die auch die Bewohner von einem neu errichteten Balkon herabblicken können.

Eines der beiden neuen Windspiele des Gerricusstifts. (Alle Fotos: A. Fröhling)
Eines der beiden neuen Windspiele des Gerricusstifts. (Alle Fotos: A. Fröhling)

 „Wenn ein Gartenbesucher eine Rose betrachtet und ihren Duft einatmet, kann er sich möglicherweise an frühere Erlebnisse und Empfindungen erinnern“, weiß Harald Blank. „Nicht zuletzt kann der Aufenthalt im Garten Begegnungen ermöglichen und Kontakte vertiefen“, ergänzt Michael Brockerhoff. Das ent-spreche dem Leitgedanken ‚Begegnungen fördern‘ der Bürgerstiftung Gerricus.

 

Um Begegnungen zu fördern und um einen großen Wunsch der Bewohner aufzugreifen, regte die Bürgerstiftung Gerricus auch die Umgestaltung des Eingangsbereichs zu einer schönen Terrasse mit Bänken und Sonnenschirmen an und übernahm die Finanzierung. Nun sitzen die Bewohnerinnen und Bewohner gerne vor dem Haupteingang, um die Sonne zu genießen und den Alltagsbetrieb mitzubekommen. „Damit stehen unseren Bewohnern nun viele Möglich-keiten offen, das Außengelände zu nutzen“, so Remy Reuter.

Mi

06

Sep

2017

Ausstellung eines Flüchtlingsboots

Das Flüchtlingsboot der Erzdiözese Köln ist vom 8.-14. September in die Basilika St. Margareta zu sehen. (Foto: Hohengarten/Erzbistum Köln)
Das Flüchtlingsboot der Erzdiözese Köln ist vom 8.-14. September in die Basilika St. Margareta zu sehen. (Foto: Hohengarten/Erzbistum Köln)

"Alle in einem Boot": Übermorgen wird das sieben Meter lange Flüchtlings-boot der Erzdiözese Köln  in der Basilika St. Margareta in Gerresheim aufgestellt. Bis zum 14. September wird es dort zu sehen sein, begleitet von vielen Veranstaltungen. Herzlich laden die Unterstützer der Ausstel-lung, die Kirchengemeinde St. Mar-gareta, das ASG-Bildungsforum, die Caritas Düsseldorf und die Bürger-stiftung Gerricus zur Eröffnungs-veranstaltung mit Schirmherr Christian Ehring am Samstag, 9. Sep-tember um 12 Uhr in die Basilika ein.

Grafik: Ulf Schmölders
Grafik: Ulf Schmölders

Warum wird ein Flüchtlingsboot ausgestellt?

Das Boot macht das Schicksal der Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten, deutlich. Es ist ein eindrückliches Symbol für

Flucht, Missstände, traumatische Erfahrungen und Tod.

 

Es steht aber auch für einen Neubeginn und die Chance auf ein friedliches Leben. In der Ausstel-lungswoche soll nicht nur auf die Schicksale geschaut werden, sondern auch auf die Bereicherung unserer Kultur durch die Geflüchteten.

 

Was ist an Programm geplant?

Menschen mit und ohne Flucht-erfahrung haben gemeinsam ein interessantes Programm geplant: Ein kurdischer Dichter trägt einen kleinen Teil seiner Texte vor, die Caritas-Flüchtlingskochgruppe Vennhausen verwöhnt die Teilnehmer im Anschluss an das interreligiöse Gebet mit Köstlichkeiten, Menschen verschiedener Länder diskutieren das Thema Heimat. Zum Abschluss jeden Tages ruft die Chorweiler Friedensglocke zum besinnlichen Ausklang des Abends.

 

Auf einige Termine möchten wir besonders hinweisen:


Freitag, 08. September, 22.00 Uhr, Jugendaktion "Nachtwache", Basilika St. Margareta, Gerricusplatz.

 

Samstag, 09. September, 19.30 Uhr, Filmabend im Mehrzweckraum der Kita St. Margareta, Gerricusstraße 14

 

Sonntag, 10. September, 18 Uhr, „Poesie erklingt wie Musik“ – Eine musikalisch

begleitete Lesung mit Gedichten in arabischer, syrischer, kurdischer, türkischer und deutscher Sprache, Basilika St. Margareta

 

Montag, 11. September, 19.30 Uhr, Interaktive Podiumsdiskussion „Zusammen sind wir Heimat“ mit zwei Geflüchteten, einer Integrationshelferin und einem Düsseldorfer Stadtführer, Stiftsgebäude Erdgeschoss, Gerricusstraße 12

 

Mittwoch, 13. September, 19:00 Uhr, Interreligiöses Gebet in der Basilika St. Margareta , anschl. Snacks aus aller Welt Café im Aloysianum, Gerricusplatz 28

 

Donnerstag, 14.September, ab 10 Uhr, Kolping Roadshow "Integration" auf dem Gerricusplatz

 

Donnerstag, 14. September, 20 Uhr, "Das hat mich eiskalt erwischt", Bericht von Pfarrer Regamy Thillainathan über seinem Hilfseinsatz auf einem Rettungsbot im Mittelmeer, Basilika St. Margareta

 

Begleitet wird die Woche von einer per Diashow gezeigten Ausstellung von ProAsyl und der Kunstinstallation „Verloren“ der Künstlerin Claudia Kremer,

die aus zurückgelassenen Alltagsgegenständen besteht und von kurzen Texten

erläutert wird.

 

Was für ein Boot wird gezeigt?

Das in der Basilika St. Margareta aufgestellte Boot wurde in Kooperation mit der Hilfsorganisation MOAS durch das Erzbistum Köln von Malta in die Domstadt gebracht. Nach Angaben der Hilfsorganisation wurde es vor einigen Jahren von der Maltesischen Armee bei einem Rettungseinsatz beschlagnahmt. Das Erzbistum Köln hat das Boot gekauft und nach Deutschland gebracht.

 

Das gezeigte Fischerboot aus Holz ist typisch für den Einsatz durch libysche Schleuser auf der Route von Libyen nach Italien. Ein solches Boot ist bei der Flucht mit 80 bis 100 Menschen besetzt und stark überladen. Die Menschen haben keinerlei Möglichkeit sich vor Sonne, Kälte oder Wellen zu schützen. Gepäck, Proviant oder Wasser dürfen meist nicht mitgenommen werden, weil kein Platz dafür gelassen wird, um noch mehr Menschen an Bord bringen zu können. Die Menschen an Bord leiden unter Sonnenbrand, Erschöpfung, Atemnot oder werden zerquetscht.

 

Im Mai 2016 feierte Rainer Maria Kardinal Woelki mit dem Boot als Altar die Fronleichnamsmesse. „Wir wollen den Menschen auf der Flucht deutlich machen, dass Christus sich so mit ihnen identifiziert, dass er mit ihnen im Boot sitzt. Sie sollen hier bei uns eine neue Lebensperspektive gewinnen“, erklärte Kardinal Woelki damals. Seitdem wandert das Boot durch die Gemeinden. Es besteht eine große Nachfrage, und die Kirchengemeinde St. Margareta freut sich, als einzige Düsseldorfer Gemeinde das Boot als Gastgeber zeigen zu dürfen.

 

Weitere Informationen zum Flüchtlingsboot gibt es hier.

 

Was leistet die Kirchengemeinde St. Margareta an Flüchtlingshilfe?

Im Einzugsgebiet der Kirchengemeinde St. Margareta leben etwa 1.000 geflüchtete Menschen. Rund 120 ehrenamtliche Mitarbeiter Innen

engagieren sich in der Gemeinde für diese Menschen und helfen ihnen, sich in ihrem neuen Lebensumfeld zurechtzufinden und wohlzufühlen. Sie geben Sprachunterricht, begleiten bei Ämtergängen und sorgen für Freizeitangebote wie zum Beispiel Gärtnern und ein Chor für Flüchtlingskinder.

 

Das gut sortierte Sachspendenlager in der Quadenhofstraße und das Team der Caritas-Diakonie-Sprechstunde geben allen Hilfsbedürftigen in Gerresheim wertvolle Unterstützung. Im Begegnungscafé kommt es zum Austausch von Einheimischen und neuen Bewohnern unseres Stadtteils.

 

Zur Organisation und Unterstützung hat die Kirchengemeinde eine Ehrenamtskoordinatorin für Flucht und Asyl, Frau Mechthild Schmölders

eingestellt. Finanziert werden die Ehrenamtskoordinatorin sowie viele

Aktivitäten der Flüchtlingshilfe und ein großer Teil der Caritas-Diakonie-Sprechstunde durch Spender der Bürgerstiftung Gerricus.

 

Die Bürgerstiftung Gerricus freut sich deshalb über Spenden zur weiteren Unterstützung der Flüchtlingsarbeit auf eines ihrer beiden Konten:

 

IBAN Stadtsparkasse Düsseldorf:
DE96 3005 0110 1005 2257 82

 

IBAN Deutsche Bank Düsseldorf
DE33 3007 0024 0991 0019 00

 

Verwendungszweck: „Armut und Flucht“ 

Begleitprogramm zur Ausstellung des Flüchtlingsbootes vom 8.-14. September in der Basilika St. Margareta
2017_09 Flyer Flüchtlingsboot 2.pdf
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Fr

14

Jul

2017

Floristen stellen Prüfungsarbeiten im Brunnengarten aus

Jessica Geertsma war eine von acht Auszubil-denden, die im Brunnengarten ihre Prüfungsarbeiten ausstellte. (Foto: A. Fröhling)
Jessica Geertsma war eine von acht Auszubil-denden, die im Brunnengarten ihre Prüfungsarbeiten ausstellte. (Foto: A. Fröhling)

Im Brunnengarten von St. Margareta zeigt sich bis Samstag wieder eine wunderbare Blütenpracht in Gestecken, Pflanzungen und Sträußen. Gestern stellten acht Auszubildende unter Beweis, dass sie das Floristenhandwerk beherrschen. Die Floristenabschluss-prüfung der Industrie- und Handels-kammer Düsseldorf (IHK) findet auf Einladung des Kulturkreises Gerres-heim und der Bürgerstiftung Gerricus zum zweiten Mal in St. Margareta in Düsseldorf-Gerresheim statt.

Mit einer "Blütentaufe" werden die fertigen Floristen und Floristinnen  ins Berufsleben entlassen. (Foto: A. Fröhling)
Mit einer "Blütentaufe" werden die fertigen Floristen und Floristinnen ins Berufsleben entlassen. (Foto: A. Fröhling)

Heute und morgen werden die Abschlussarbeiten der Auszubildenden in einer öffentlich zugänglichen Ausstellung in der Basilika St. Margareta und im Brunnengarten zu sehen sein.

Öffnungszeiten:
Fr 14. Juli von 9-18 Uhr

und Sa 15. Juli von 9-16 Uhr.

 

Die diesjährige Floristen-Prüfung stand unter dem Motto "Romanik - Gotik - Industrialisierung". Zum Thema Romanik sollten die Prüflinge Pflanzungen im Brunnengarten anfertigen. Anschließend galt es, Sträuße für einen Wohnraum in der Zeit des Historismus (19. Jahrhundert) zu binden. Für die Gestecke stand dann das Thema Industrialisierung, insbesondere die Gerresheimer Glashütte, im Vordergrund. Bei der komplexen Prüfungsaufgabe (KPA) drehte sich zum Schluss alles um das Thema Gotik.

 

Die Auszubildenden haben sich - unter anderem mit Unterstützung von Dr. Beate Johlen-Budnik, Kunsthistorikerin und Zeitstifterin der Bürgerstiftung Gerricus, - eingehend mit  St. Margareta, der Gerresheimer Glashütte und den kunsthistorischen Stilrichtungen befasst. Zudem haben sie sich auch religiöses Hintergrundwissen angeeignet, z.B. warum kirchlicher Blumenschmuck in der Fastenzeit zurückhaltender sein sollte. 

Mi

12

Jul

2017

Schultornister für bedürftige Kinder

Ingrid Schmitz, Rosemarie Offermanns, Michael Brockerhoff, Dr. Christine Rachner und Nina von Radowitz (v.l.) vor der Übergabe der neuen Schul-tornister an Kinder aus bedürftigen Familien        (Foto: Angelika Fröhling)
Ingrid Schmitz, Rosemarie Offermanns, Michael Brockerhoff, Dr. Christine Rachner und Nina von Radowitz (v.l.) vor der Übergabe der neuen Schul-tornister an Kinder aus bedürftigen Familien (Foto: Angelika Fröhling)

Die Bürgerstiftung Gerricus und die evangelische Stiftung

"Gerresheim Gemeinsam" sowie das Spielwarenfachgeschäft Hobby und Spiel Müller spenden

dieses Jahr mit der „We help“- Mitarbeiteraktion der METRO 28 Tornistersets für Schulanfänger aus bedürftigen Familien. Die beiden Stiftungen, sind froh, dass auch in diesem Jahr wieder alle Eltern von Schulanfängern, die über die Caritas-Diakonie-Sprechstunde Bedarf angemeldet haben, mit neuen Tornistern ausgestattet werden konnten.  

Eines der insgesamt 28  neuen Schultornister-Sets mit Inhalt (Foto: Ingrid Schmitz)
Eines der insgesamt 28 neuen Schultornister-Sets mit Inhalt (Foto: Ingrid Schmitz)

Denn wird ein Kind eingeschult, kommen auf die Eltern hohe Kosten zu. Neu bei der Aktion ist in diesem Jahr, dass die Tornister nicht nur mit Federmäppchen und Sportbeutel im Set vergeben werden, sondern auch mit Wasserfarbkasten, Zeichenblock, Wachsmalstifte, Sammelmappe, Pinsel, Wasserbecher mit Deckel, und Malkittel gefüllt sind - Utensilien, die für den Unterricht benötigt werden.

 

„Dies ist nur möglich, weil die Spende der METRO so großzügig

ausfiel, dass sowohl die 28 Tornister als auch der Inhalt voll finanziert

wurde“, sagt Dr. Christine Rachner, die stellvertretende Vorsitzende der

evangelischen Stiftung „Gerresheim Gemeinsam“. „Mit unserer Aktion wollen wir

verhindern, dass man Kindern am Schulranzen ansieht, dass sie in finanziell

schwierigen Verhältnissen leben“, betont Michael Brockerhoff,

Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung Gerricus.

 

Die Mitarbeiteraktion „We help“ der METRO baut ganz auf engagierte Mitarbeiter, die bei einem Gesamtvolumen von 1 Million Euro für das Geschäftsjahr 2016/17 mit maximal 3.000 Euro pro Mitarbeiter und Projekt finanziell durch ihren Arbeitgeber unterstützt werden. „Dabei sollen diese aktiv an den jeweiligen Projekten mithelfen; die Tornister wurden eigens von zwei fleißigen METRO-Mitarbeitern mit dem Inhalt befüllt [und übergeben]“, so Julia Selle von der METRO, die für das soziale Engagement der METRO verantwortlich ist. 

Foto: Ingrid Schmitz
Foto: Ingrid Schmitz

 

Übergeben wurden die Tornister von Ingrid Schmitz, ehrenamtliche Mitarbeiterin der Caritas-Diakonie-Sprechstunde Gerresheim, an Familien, die in einer überprüften finanziellen Notlage stecken.

Ihre Eindrücke von der Übergabe schildert Ingrid Schmitz so: „Es war wieder sehr berührend, als die Kinder sich ihren Tornister aussuchten und ganz erstaunt sahen, was da noch alles drin war. Als ich ihnen auch noch die zusätzlichen Materialien zur Verfügung stellte - auch da durften sie sich ihre Motive aussuchen - waren sie ganz aus dem Häuschen. Zwei Mütter haben vor Freude geweint, eine von ihnen umarmte mich und sagte ‚Gott segne Sie‘.“

 

Die Bürgerstiftung Gerricus, die evangelische Stiftung Gerresheim Gemeinsam sowie Hobby und Spiel Müller sind dankbar, aufgrund der großzügigen Spende von 3.000 Euro die Aktion wie schon in den Jahren zuvor anbieten zu können.

 

Die stadtteilbezogenen Projekte der beiden Stiftungen können generell nur durch

Spenden durchgeführt werden. Unterstützung ist daher immer willkommen. 

Mo

03

Jul

2017

Floristenausstellung im Brunnengarten

Im Brunnengarten von St. Margareta werden auch in diesem Jahr wieder viele florale Kunstwerke zu bewundern sein. (Foto: Angelika Fröhling)
Im Brunnengarten von St. Margareta werden auch in diesem Jahr wieder viele florale Kunstwerke zu bewundern sein. (Foto: Angelika Fröhling)

Am 13. Juli stellen acht Auszubil-dende unter Beweis, dass sie das Floristenhandwerk beherrschen. Die  Floristenabschlussprüfung der Industrie- und Handelskammer Düsseldorf (IHK) findet auf Einladung des Kulturkreises Gerresheim und der Bürgerstiftung Gerricus zum zweiten Mal in St. Margareta statt. Anschließend werden die Sträuße, Gestecke und Pflanzungen in einer öffentlich zugänglichen Ausstellung in der Basilika St. Margareta und im Brunnengarten zu sehen sein.

Viele Besucher kam im vergangenen Jahr, um sich die Kreationen der angehenden Floristen anzusehen. (Foto: Angelika Fröhling)
Viele Besucher kam im vergangenen Jahr, um sich die Kreationen der angehenden Floristen anzusehen. (Foto: Angelika Fröhling)

Die Veranstalter, die Industrie- und

Handelskammer Düsseldorf, der Kulturkreis Gerresheim, die Bürgerstiftung Gerricus und die katholische Kirchengemeinde St. Margareta freuen sich sehr, Sie auch in diesem Jahr wieder zur Floristen-Ausstellung im Brunnengarten und in der Basilika St. Margareta einladen zu dürfen.

Öffnungszeiten:
Fr 14. Juli von 9-18 Uhr und
Sa 15. Juli von 9-16 Uhr.

 

Zum Thema Romanik sollen die Prüflinge am Donnerstag, 13. Juli Pflanzungen im Brunnengarten anfertigen. Anschließend sollen Sträuße für einen Wohnraum in der Zeit des Historismus (19. Jahrhundert) gebunden werden. Für die Gestecke steht dann das Thema Industrialisierung (insbesondere die Gerresheimer Glashütte) im Vordergrund. Bei der komplexen Prüfungsaufgabe (KPA) dreht sich zum Schluss alles um das Thema Gotik.

 

Die Auszubildenden haben sich eingehend mit St. Margareta, der Gerresheimer

Glashütte und den kunsthistorischen Stilrichtungen befasst. Zudem haben sie

sich auch religiöses Hintergrundwissen angeeignet, z.B. warum kirchlicher

Blumenschmuck in der Fastenzeit zurückhaltender sein sollte.

So

02

Jul

2017

Salat-Schnibbel-Aktion zur "Grand Départy" an der Quadenhofstraße

Angelika Fröhling (l.) und Eva Schulenburg werben für die Schnibbel-Aktion zur "Grand Départy" an der Quadenhofstraße. Im Hintergrund: Das Banner der Kita St. Margareta. (Foto: Klaus Schröder)
Angelika Fröhling (l.) und Eva Schulenburg werben für die Schnibbel-Aktion zur "Grand Départy" an der Quadenhofstraße. Im Hintergrund: Das Banner der Kita St. Margareta. (Foto: Klaus Schröder)

Das bekannteste und spannendste Radrennen der Welt, die Tour de France startet am Sonntag in Düsseldorf, und die Bürgerstiftung Gerricus ist bei der Gerresheimer Fanmeile dabei! Sehr herzlich

lädt die Stiftung zur „Grand

Départy“ am 2. Juli ab 10.30 Uhr

auf die Quadenhofstraße 100 ein!

Neben dem Sachspendenlager feiern wir zusammen mit der Kita St. Margareta, der ev. Stiftung „Gerresheim Gemeinsam“, dem „Netz gegen Armut“ und vielen anderen Gerresheimer Vereinen. (...)

Für Essen und Trinken ist reichlich gesorgt (Grillstand, Käse, Wein, Bier, Waffeln…). Gemeinsam mit Flüchtlingen wollen wir für und mit allen eine große „Salat-Schnibbel-Aktion“ vor Ort durchführen. Für die Kinder gibt es ein Kinderkarussell und eine Hüpfburg.

 

Der Zaun des ehemaligen Kita-Geländes wird mit einem bunten Banner geschmückt, das die Kita-Kinder bereits gemalt haben. Neben den Ständen der beiden Stiftungen wird sich auch die „Fahrradbörse“ des Netzes gegen Armut präsentieren. Ab 14 Uhr spielt die Band „Lazy Beat Bones“ und das bunte Fest wird noch bis voraussichtlich 20 Uhr weitergehen.

 

Die Tour-de-France-Fahrer werden um ca. 12.45 Uhr an der Quadenhofstraße erwartet. Etwa zwei Stunden vorher wird jedoch schon der Werbetross vorbeiziehen, so dass die Straßen der Tourstrecke bereits ab ca. 10.45 Uhr abgesperrt sein werden. Es empfiehltsich also, frühzeitig vor Ort zu sein! Über die Friedrich-Wilhelm-Straße können Sie „von hinten“ auf das „Festgelände“ gelangen, das sich bis zum Bestatter Dischleid, dem Hauptorganisator zieht. Bitte beachten Sie aber auch die Sperrungen an der Märkischen Str./ Ecke Schönau-Str. und am Steinweg! Wir freuen uns, wenn Sie mit der ganzen Familie mit uns feiern!

 

Und falls Sie Zeit und Lust haben: Wir freuen uns auch über helfende Hände! Für den Waffel-Stand und die Salat-Schnippel-Aktion brauchen wir Helfer, die an den beiden Ständen stehen und Waffeln backen, bzw. mithelfen zu schnibbeln. Bitte melden Sie sich per E-Mail bei uns. Herzlichen Dank!

Fr

30

Jun

2017

Skulptur „MGH 11“ in der Basilika

Foto: Marcus Pietrek
Foto: Marcus Pietrek

Zeitgenössische Kunst passt zu einer romanischen Basilika. Das beweist die etwa drei Meter hohe Datenskulptur „MGH 11“, die der Künstler Matthias Hintz aus CDs geschaffen und geformt hat und die im Altarraum der Kirche aufgestellt ist. Die Bürgerstiftung Gerricus hat die Ausstellung der Skulptur vermittelt aus Anlass der Verabschiedung des Pfarrers von St. Margareta, Karl-Heinz Sülzenfuß. Er war Vorsitzender des Kuratoriums der Bürgerstiftung Gerricus und hat deren Gründung und Arbeit vorangebracht, weil er die Chance sah, mit einer bürgernahen Stiftung die Gemeinde St. Margareta und den Stadtteil Gerresheim mitzugestalten sowie die Anliegen der Bürger aufzugreifen.

 

Zu Projekten in seiner Amtszeit ... 

...gehören die umfangreiche Sanierung des Jugend- und Gemeindezentrums „Aloysianum“ am Gerricusplatz, die Gestaltung eines Sinnesgartens im Alten- und Pflegeheim Gerricusstift, die Hilfe für benachteiligte Menschen und für Flüchtlinge sowie die Einrichtung einer Schatzkammer in der Basilika St. Margareta für die wertvollen und künstlerischen herausragenden Altargegenstände. Zum kulturellen Engagement gehört auch das Aufstellen der Skulptur, die beim Abschiedsgottesdienst für Pfarrer Sülzenfuß erstmals in der Basilika zu sehen war.

Foto: Marcus Pietrek
Foto: Marcus Pietrek

Die CDs für diese Skulptur hat Matthias Hintz mit Heißluft verformt, zusammen-geschweißt und so zu einem neuen, großen Gebilde gestaltet. Datenskulpturen nennt er seine Schöpfungen, weil CDs Daten und Informationen tragen, die zwangsläufig auch in der Skulptur gespeichert sind. Diese technischen Aspekte verbindet er mit seinem Hauptthema „Der Mensch in den Dingen“ und gibt seiner Skulptur Formen, die an einen menschlichen Körper erinnern und die Assoziationen zu charakteristischen Körper-haltungen oder Gefühlen auslösen können. Auch der Mensch ist ein Datenträger, vor allem durch seine Gene, aber etwa auch durch Zuordnungen zu Ausweis-Dokumenten. Die Spannung zwischen Daten und Individuum wird auf diese Weise thematisiert. Um den Betrachter nicht auf eine Interpretation festzulegen, tragen die Skulpturen keinen Titel, sondern nur eine Kennung, die Serie und Entstehungszeit festhalten.

 

Die Skulptur ist bis 10. Juli in der Basilika St. Margareta, Gerricusplatz zu sehen und ergänzt die laufende Ausstellung „Köpfe“ mit Bildern von Matthias Hintz im benachbarten Aloysianum am Gerricusplatz 28.

Fr

23

Jun

2017

Neuer Spielplatz für Flüchtlingskinder

Schülerinnen und Schüler der Gemeinschafts-grundschule Flurstraße testeten die neuen Spielgeräte. (Foto: Angelika Fröhling)
Schülerinnen und Schüler der Gemeinschafts-grundschule Flurstraße testeten die neuen Spielgeräte. (Foto: Angelika Fröhling)

Die acht Schüler und Schülerinnen vom Schülerrat der Gemeinschaftsgrund-schule Flurstraße waren sehr zufrieden nach dem Test des Spielplatzes auf dem neu gestalteten Innenhof der Flüchtlingsunterkunft an der Heyestraße in Düsseldorf-Gerresheim. Die Bürgerstiftung Gerricus hatte zum Ausprobieren des Platzes eingeladen, weil die Schule bei einem Sponsoren-lauf 1.000 Euro gesammelt hatte, um Flüchtlingskinder zu unterstützen.

Petra Schorn (l.) und Michael Brockerhoff nehmen den Scheck über 1.000 Euro der Gemeinschafts-grundschule Flurstraße entgegegen (Foto: Fröhling)
Petra Schorn (l.) und Michael Brockerhoff nehmen den Scheck über 1.000 Euro der Gemeinschafts-grundschule Flurstraße entgegegen (Foto: Fröhling)

„Die Spende hat wesentlich dazu beigetragen, den Kindern und Bewohnern der Unterkunft Heyestraße eine gute Freizeitgestaltung zu ermöglichen, sagte Michael Brockerhoff, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung Gerricus, undbedankte sich dafür, dass die Kinder sich für andere Kinder eingesetzt hatten.

 

Die Initiative für die Sanierung und Umgestaltung des Innenhofes hatte dieBürgerstiftung Gerricus ergriffen. Sie wollte den bestehenden maroden Hof mitteils verrotteten Spielgeräten und einem verdreckten Sandkasten zu einemansprechenden Platz umgestalten, auf dem sich die etwa 200 Bewohner derUnterkunft – darunter etwa 30 Kinder – wohlfühlen sollten.

 

Für die neuen Geräte und das Sanieren des Geländes investierte die Bürgerstiftung Gerricus insgesamt 7.000 Euro. Die Bezirksvertretung 7 finanzierte für 3.500 Euro eine Beton-Tischtennisplatte und die Stadtverwaltung übernahm den Austausch des Sandes. Durch die Einbeziehung der Jugendberufshilfe bei der Sanierung konnten zum einen die Arbeiten kostengünstig ausgeführt, zum anderenden Auszubildenden ein interessanter Arbeitsauftrag für die Berufsbildungangeboten werden.

Die benötigte Summe von 7.000 Euro konnte die Bürgerstiftung Gerricus u.a. dank der Spenden aus den Sponsorenläufen der Gemeinschafts-grundschule Flurstraße, des Gymnasiums Gerresheim und der Carl-Sonnenschein-Grundschule sowie einem Beitrag der Stadtsparkasse Düsseldorf (SSK) aus dem PS-Zweckertrag stemmen.

 

Die Bezirksvertretung 7 war von Beginn an Bündnispartner der Bürgerstiftung Gerricus für das Projekt. Die Pläne für die Neugestaltung wurden mit dem Jugendamt abgestimmt, das für eine Nachmittagsbetreuung der Kinder sorgt. „Mit dem sanierten Innenhof haben die Kinder jetzt vor allem im Sommer an schönenTagen weitere attraktive Möglichkeiten zum sportlichen Spiel“, sagte Petra Schorn von der städtischen Jugendfreizeitstätte Gräulinger Straße, die für die Nachmittagsbetreuung verantwortlich ist. Sie können ein Spielezimmer benutzen,dessen aufwändige Sanierung vor zwei Jahren auch von der Bürgerstiftung Gerricus übernommen worden war.

 

Für die Spiele im Freien stehen unter anderem Dreiräder,Roller, Pedalos und Skate-Boards zur Verfügung, die jetzt in einem eigens errichteten Gartenhaus auf dem Hof untergebracht sind.

Auf dem Platz sind zudem mehrere Bänke, Tische und ein großer Sonnenschirminstalliert worden. Sie dienen allen Bewohnern als Treffpunkt. Eltern können zudem leichter die Kinder beaufsichtigen. Mehrere mit Blumen bepflanzte Hochbeete sorgen für eine angenehme Atmosphäre. Finanziert wurden sie durch einweiteres Projekt der Bürgerstiftung Gerricus - Gärtnern für und mit Bewohnern von Flüchtlingsunterkünften in vier Unterkünften im Stadtbezirk 7.

 

„Die Neugestaltung des Innenhofes der Flüchtlingsunterkunft Heyestraße zeigt, dass durch die Zusammenarbeit der Bürgerstiftung Gerricus und der Stadt dieLebensbedingungen von Flüchtlingen verbessert werden können“, so Michael Brockerhoff.

Mi

14

Jun

2017

Bürgerstiftung Gerricus holt "Faust (to go)" nach Gerresheim

Nach der Aufführung von "Faust (to go)" gab es viel Applaus vom begeisterten Publikum im Stiftssaal von St. Margareta. (Foto: Angelika Fröhling)
Nach der Aufführung von "Faust (to go)" gab es viel Applaus vom begeisterten Publikum im Stiftssaal von St. Margareta. (Foto: Angelika Fröhling)

Das Gerresheimer Publikum im Stiftssaal von St. Margareta war restlos begeistert: Am ersten von zwei Aufführungsabenden von "Faust (to go)" gab es sogar Standing Ovations für die zum Teil noch sehr jungen Schauspieler. Der Bürgerstiftung Gerricus war es ge-lungen, die mobile und moderne Inszenierung des bekannten Thea-terstücks von Johann Wolfgang von Goethe nach Gerresheim zu holen. An beiden Abenden war der Saal ausverkauft. Nach der Aufführung...

Gretchen alias Cennet Rüya Voss beim Anblick von  Faust (Foto: A. Fröhling)
Gretchen alias Cennet Rüya Voss beim Anblick von Faust (Foto: A. Fröhling)

kamen die Schauspieler zum lockeren Gespräch mit dem verbliebenen Publikum zusammen und beantworteten ganz offen die vielen Fragen. In Anbetracht des jungen Alters von Stefan Gorski, der 1991 geboren wurde, wollte eine Zuschauerin wissen, ob er denn nicht "die Hosen voll gehabt hätte", als ihm die Mephisto-Rolle angeboten worden sei. Das verneinte Gorski selbstbewusst und betonte, dass er zwar Respekt vor der Rolle gehabt habe, aber auch sehr neugierig und gespannt gewesen sein. Das Engagement am Düsseldorfer Schauspielhaus ist Stefan Gorskis erste Anstellung nach seiner Schauspielausbildung. 

Viele Fragen der Zuschauer drehten sich um die wechselnden Aufführungsorte in ganz Düsseldorf und den Einfluss des Saales auf die Schauspieler. Darüber hinaus wurde immer wieder von den Zuschauern in Gerresheim die überraschenden und professionell ausgeführten Wechsel von Videoeinspielungen und Darstellung auf der Bühne gelobt. Tatsächlich ist Regisseur Robert Lehniger ein geniales "Roadmovie" gelungen, das per Video Menschen, Orte und Szenen aus Düsseldorf zeigt und den Faust-Stoff auf eindringliche Weise in der Jetzt-Zeit lebendig werden lässt.

 

Das Publikum war von der mobilen Faust-Aufführung so angetan, dass es nach einer Fortsetzung fragte. Dramaturgin Beret Evensen kündigte an, dass es aufgrund des großen Erfolgs der "To-Go-Reihe" in der nächsten Schaupielsaison eine mobile Inszenierung von Lessings "Nathan dem Weisen" gäbe. Das Team der Bürgerstiftung Gerricus behält dies im Hinterkopf...

Sa

10

Jun

2017

"Betroffene werden zu Beteiligten"

Petra Dierkes bei ihrem Vortrag im Stiftssaal.
Petra Dierkes bei ihrem Vortrag im Stiftssaal.

Die Analyse ist realistisch und auch schonungslos: „Wir müssen uns verabschieden von der Volkskirche, die ein Großteil der Bevölkerung als selbstverständlichansieht. Heute müssen sich Menschen bewusst für die Kirche entscheiden“, weiß Petra Dierkes, Leiterin der Haupt-abteilung Seelsorge des Erzbistums Köln, aus Erfahrung. Als Konsequenz befürwortet sie einen Perspektivwechsel.

Nicht die Suche nach helfenden Händen, um die  Ge-meinde zu erhalten, sei vorrangig, sondern Menschen wollten mit ihren Talenten in die Gemeinden „gerufen“ werden. Es müsse deshalb gefragt werden, wer vor einem stehe und was er einbringen wolle. Als Beispiel für diese Praxis nannte sie auch die Bürgerstiftung Gerricus.

Die hatte zusammen mit der Gemeinde
St. Margareta und dem ASG-Bildungsforum Petra Dierkes eingeladen, um unter dem Leitwort „Seelsorge braucht ein starkes Team“ die Zukunft von Kirche und die notwendige Zusammenarbeit von Priestern, Theologen und Laien in einem Vortrag mit offenem Gespräch zu bereden. Diese Zusammenarbeit wird vom Kölner Bischof Rainer Kardinal Woelki ausdrücklich unterstützt. In seinem Hirtenbrief habe er sein Vertrauen in alle Getauften ausgedrückt, so Dierkes. Aus Betroffenen müssten Beteiligte werden. Auch das sei ein Merkmal des Perspektivwechsels.

 

Die Änderung der Perspektive sei aber nicht selbstverständlich. „Es gibt Beweger,

die neues ausprobieren wollen, und es gibt Bewahrer, die auf bewährte

Fundamente setzen“, sagte Dierkes. Beide seien notwendig, müssten sich in der

Gemeinde finden.

Michael Brockerhoff von der Bürgerstiftung Gerricus dankt Petra Dierkes am Ende des Abends für die hilfreichen Impulse. (Alle Fotos: Angelika Fröhling)
Michael Brockerhoff von der Bürgerstiftung Gerricus dankt Petra Dierkes am Ende des Abends für die hilfreichen Impulse. (Alle Fotos: Angelika Fröhling)

Wertschätzende Haltung, flache Hierarchien, Herzlichkeit und Offenheit - so wie sie in der Flüchtlingshilfe beispielsweise gelebt werde, bringe neues Leben in die Gemeindenso Dierkes. Auch im Sachspendenlager geschehe Gottesdienst. So wie

auch ein Familienzentrum Kirchort sein könne. Diese kleinen „Gemeinden“ gelte es zu entdecken und zu fördern. Zum Beispiel auch durch tägliche, selbstverständliche Bibel-Lesungen oder durch sichtbare Beauftragung von Laien. So entstehe ein Gefühl von Heimat und Geborgenheit. Die großen Seelsorgebezirke könnten dies nicht leisten und seien nicht mehr als eine Verwaltungseinheit.

 

In vielen Gemeinden werde unter der neuen Perspektive schon vieles bewegt. Sei es Feiern mit Flaschenbier, um die Helfer vom Bierzapfen zu entlasten und ihnen

die Möglichkeit zum Mitfeiern zu geben, sei es die Gestaltung von Gottesdiensten nach Vorstellungen einzelner Gruppen, oder sei es das bewusste

Begrüßen der Gottesdienstbesucher.

 

Spannend war die Frage einer Zuhörerin, ob dieses Vertrauen des Kardinals und der Kirche in die Getauften ein echtes aus Überzeugung sei oder ob es aus der Not geboren sei, weil Personal fehle. Dierkes gab die ehrliche Antwort, dass auch die Not den Schritt zum Perspektivwechsel beeinflusst habe. Aber das Vertrauen aus Überzeugung und Zutrauen überwiege. Applaus war der Dank für die Impulse und Denkanstöße. 

Di

23

Mai

2017

Vortrag: Seelsorge gelingt nur im Team

Grafik: Andrea Osche
Grafik: Andrea Osche

"Eine lebendige Gemeinde können Priester, Theologen und Laien nur gemeinsam gestalten“, sagt Petra Dierkes, Leiterin der Hauptabteilung Seelsorge des Erzbistums Köln. Am 23. Mai um 20 Uhr im Stiftssaal von St. Margareta begibt sie sich in Vortrag und Gespräch gemeinsam mit den Zuhörern auf die Suche nach Perspektiven für zukünftige Seelsorge. Bürgerstiftung Gerricus, Gemeinde St. Margareta und ASG-Bildungsforum laden herzlich zu dem Vortrags- und Gesprächsabend ein. 

Do

11

Mai

2017

Nachbarschaftshilfe in Gerresheim?

Claudia Heep stellte Gerresheimern die Initiative "Kölsch Hätz" vor. (Foto: Angelika Fröhling)
Claudia Heep stellte Gerresheimern die Initiative "Kölsch Hätz" vor. (Foto: Angelika Fröhling)

Es war sehr beeindruckend, was Claudia Heep von der Caritas und zuständig für die Kölner Initiative "Kölsch Hätz" in ihrem Vortrag im Saal der Evangelischen Kirchengemeinde Gerresheim erzählte. Dabei machte vor allem das große Engagement Eindruck, das Ehrenamtler in Köln an den Tag legen, um Menschen in der Nachbarschaft zu helfen. Die Düsseldorfer Stadtbezirkskonferenz "Gemeinsam aktiv für das Alter" und.. 

...das "Netz gegen Armut", dessen Mitglied die Bürgerstiftung Gerricus ist, hatten zum Vortrag mit anschließendem Erfahrungsaustausch eingeladen. Denn auch in Gerresheim wollen sich Menschen "gemeinsam gegen einsam" engagieren. Claudia Heep von Kölsch Hätz berichtete davon, wie in Köln Nachbarschaft gestärkt wird. Im Anschluss an den Vortrag überlegten die Zuhörer in Kleingruppen,  was und wie in Gerresheim verwirklicht werden könnte. Damit wurde zumindest ein erster Schritt auf einem langen Weg unternommen. 

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Mi

19

Apr

2017

Selber denken, gut leben – Basiskurs Philosophie

Wenn es um grundlegende Fragen des Lebens geht, muss man nichts Neues erfinden, sondern kann sich rückbesinnen auf die geistigen Wurzeln der eigenen Kultur. Der Kern des abendländischen Werteverständnisses ist die kritische Selbstprüfung und das gemeinsame Ringen um den richtigen Weg für sich selbst, aber auch in der Gemeinschaft mit anderen. ...

Das Nachdenken über das Wesen des Menschen, die Auseinandersetzung mit den grundsätzlichen Fragen kann auch heute noch zur Orientierung im Alltag dienen.

 

Das ASG-Bildungsforum, die Bürgerstiftung Gerricus und die katholische Kirchengemeinde St. Margareta laden herzlich ein zu diesem Philosophie-Basiskurs. Der Kurs beginnt am Mittwoch 19. April um 18 Uhr im Hippolytzimmer des Stiftsgebäudes von St. Margareta, Gerricusstraße 12 in Düsseldorf-Gerresheim. Es folgen drei weitere Termine am 3. Mai, 10. Mai und 17. Mai jeweils mittwochs von 18h bis 19.30h.

 

Der Kurs folgt den vier Grundfragen der Philosophie, wie sie der Philosoph Immanuel Kant (1724-1804): formuliert hat: 1. Was kann ich wissen? 2. Was soll ich tun? 3. Was darf ich hoffen? 4. Was ist der Mensch? Das Seminar führt mit ausgewählten Textbeispielen in diese Grundfragen des philosophischen Denkens ein und erschließt sie gemeinsam mit den Teilnehmenden im Gespräch.

 

Informationen und Anmeldung beim ASG-Bildungsforum unter Telefon 0211-1740-0 oder online unter www.asg-bildungsforum.de (Kursnummer: 710700029). Die Gebühr für das gesamte Seminar beträgt 40 Euro.

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Sa

15

Apr

2017

Deutsche Premiere: Oratorium „Via Crucis“ von Pawel Lukaszewski

Komponist war hochzufrieden mit der Aufführung in der Basilika St. Margareta

 

Die deutsche Erstaufführung des Oratoriums "Via Crucis" von Pawel Lukaszewski an Palmsonntag in der Basilika St. Margareta war ein wunderbares Erlebnis. Leiter Klaus Wallrath, Gemeinde St. Margareta, Bürgerstiftung Gerricus ... 

... und der Förderkreis für Musik danken sehr herzlich dem Sprecher, den drei Solisten, dem Kammerchor St. Margareta und der neuen philharmonie duisburg für ihre großartige Leistung. Wunderbar war auch die Spendenbereitschaft für dieses kulturelle Ereignis: Bei der Bürgerstiftung Gerricus sind 2.220 Euro an zweckgebundenen Spenden für das Konzert eingegangen. Dadurch konnte die Stiftung einen Zuschuss von insgesamt 4.220 Euro geben. Gemeinsam mit den zahlreichen Konzertbesuchern sowie den weiteren Unterstützern, dem Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf, dem Kulturministerium NRW und dem Landesmusikrat NRW haben die Spender dazu beigetragen, dass das Konzert komplett finanziert werden konnte.

Dabei war ein solcher Erfolg bei einem so modernen Konzert nicht unbedingt zu erwarten. Anderen Zuhörern ging es vielleicht ähnlich: Mit einer Mischung aus Neugier und Skepsis (moderne Sakralmusik?! Wie mag das wohl klingen?!) saß die Verfasserin dieser Zeilen an Palmsonntag in der Basilika St. Margareta,Düsseldorf-Gerresheim, und wartete auf den Beginn des Oratoriums „Via Crucis“ von Pawel Lukaszewski.

Der polnische Komponist saß ebenfalls im Publikum. Er war eigens aus Warschau angereist, um sich die deutsche Erstaufführung anzuhören. In vielen Ländern der Erde wurde sein bedeutendes Passionsoratorium für Sprecher, drei Solisten, achtstimmigen Chor und großes Orchester bereits aufgeführt, aber noch nie in dem Polen benachbarten Deutschland. Unter den Zuhörern waren auch der stellvertretende Generalvikar des Erzbistums Köln Monsignore Markus Bosbach, der Kölner Erzdiözesankirchenmusikdirektor Richard Mailänder sowie Vertreter des polnischen Generalkonsulats und des Polnischen Instituts Düsseldorf.

Als Dirigent und Leiter Klaus Wallrath dann den Taktstock erhob und den Musikern der neuen philharmonie duisburg sowie dem Kammerchor St. Margareta den Einsatz gab, passierte es: Die Autorin dieser Zeilen zuckte zusammen und bekam eine Gänsehaut, so gewaltig und eindringlich drangen die erste Töne und die Worte „Via Crucis“ („Der Kreuzweg“) des Chores in die Ohren der Zuhörer. Ein „Gänsehautgefühl“ hatte die Autorin schon öfters in einem Konzert, aber noch nie haben sich bei ihr dabei de facto die Härchen an den Armen aufgestellt.

 

Was in den gut 60 Minuten Konzert folgte, war ein Erlebnis der Extraklasse. Die Musik schilderte in eindrucksvoller Tonsprache den Kreuzweg Jesu und besondere Instrumente wie die Röhrenglocken in Kombination mit den Celli ließen die Konzertbesucher regelrecht die Geißelhiebe und das Zusammenbrechen Jesu unter dem Kreuz spüren.

 

Der Kammerchor St. Margareta beeindruckte bei diesem anspruchsvollen Stück mit glasklaren Stimmen und einer äußerst professionellen Leistung. Dank der deutschen Übersetzung im Programmheft konnte auch der Nicht-Lateiner dem lateinischen Gesangstext gut folgen. Beeindruckend stimmgewaltig zeigten sich auch die Solisten Seung-Ho Choi (Countertenor), Giovanni da Silva (Tenor) und Bernhard Hüsgen (Bariton) sowie der Sprecher Norbert Hermanns.

 

Das die vierzehn Stationen des Kreuzweges umfassende Stück war sicher keine leichte Kost, allein schon nicht wegen des Themas, doch den dramatischen Passagen folgte ein immer wiederkehrendes, melodisches „Qui passus es pro nobis, Iesu Christe, miserere nobis“ („Der du für uns gelitten hast, Jesus Christus, erbarme dich unser.“) der Sopranstimmen. So konnte der Zuhörer stets ein wenig entspannen. Am Ende des Werkes erklang ein so packender musikalischer Ausblick auf die Auferstehung Jesu, dass die Konzertbesucher noch gefühlt minutenlang das Ganze auf sich wirken ließen und absolut still in den Kirchenbänken saßen, bis der Applaus einsetzte. Dieser wurde dann jedoch reichlich gespendet.

 

Das Konzert war ein großer musikalischer Höhepunkt und ein würdiger Abschluss der ökumenischen Reihe zum Christusfest 2017, die von der katholischen und evangelischen Kirche in Gerresheim sowie von der Bürgerstiftung Gerricus und der evangelischen Stiftung „Gerresheim Gemeinsam“ in der Fastenzeit auf die Beine gestellt wurde. Die Aufführung an Palmsonntag zeigte zudem, dass das Oratorium „Via Crucis“ zu Recht zu den bedeutendsten Schöpfungen der Sakralmusik der letzten Jahrzehnte gezählt wird. Deshalb war es zwar ein mutiges, aber auch längst überfälliges Unterfangen, das 1999 komponierte Werk von Pawel Lukaszewski in Deutschland zur Aufführung zu bringen. Das muss man Musikdirektor Klaus Wallrath und den Ausführenden hoch anrechnen. Im wahrsten Sinne hoch anrechnen muss man auch den Unterstützern, dass sie das Konzert mit ihrem finanziellen Beitrag ermöglicht haben: das Kulturamt der Landes-hauptstadt Düsseldorf, das Kulturministerium NRW, der Landesmusikrat NRW, die Bürgerstiftung Gerricus, der Förderkreis für Musik an der Basilika St. Margareta, das polnische Institut Düsseldorf sowie die großzügigen Einzelspender.

Der bereits am Vortag angereiste Komponist zeigte sich schon nach der Generalprobe hochzufrieden über das Ergebnis der intensiven Proben in den Wochen vor dem Konzert. Dass er stolz auf die deutsche Erstaufführung war, konnte man ihm auch an Palmsonntag ansehen, als er am Schluss bescheiden lächelnd neben den Solisten vor dem Publikum stand.

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So

09

Apr

2017

Spendenaufruf für modernes Oratorium

Aufführung des Paulus-Oratoriums im Jahr 2014 in der Basilika St. Margareta. (Foto: Marcus Pietrek)
Aufführung des Paulus-Oratoriums im Jahr 2014 in der Basilika St. Margareta. (Foto: Marcus Pietrek)

Das Oratorium "Via Crucis" von Pawel Lukaszweski, das am 9.4. (Palmsonntag) zum Abschluss der ökumen. Fastenzeitreihe unter Leitung von Klaus Wallrath in Düsseldorf uraufgeführt wird, gehört zweifellos zu den bedeutendsten Schöpfungen der Sakralmusik der letzten Jahrzehnte und dürfte ein beeindruckendes Erlebnis für die Zuhörer und die Aufführenden werden. Damit das Konzert, das abseits des Mainstream liegt, kein allzu großes Loch in die Kasse der Kirchenmusik reißt, freut sich die Gemeinde St. Margareta auch über Ihre Unterstützung...

Chor und Orchester in Aktion. (Foto: M. Pietrek)
Chor und Orchester in Aktion. (Foto: M. Pietrek)

Das Oratorium wird von der Bürgerstiftung Gerricus und vielen anderen finanziell unterstützt.

 

Bitte helfen auch Sie mit und spenden unter dem Verwendungszweck „Kirchenmusik“ auf eines der Konten der Bürgerstiftung Gerricus oder an den Förderkreis für Musik an der Basilika St. Margareta e.V. mit folgender Kontoverbindung:

Konto-Nr. 17 05 90 31
BLZ 300 501 10 (Stadtsparkasse Düsseldorf) 


Auch kleine Beträge helfen!  Vielen Dank!  

Auf Wunsch wird Ihr Name oder der Ihrer Familie im Programmheft erwähnt.  

Der Innenraum der Basilika St. Margareta (Foto: Marcus Pietrek)
Der Innenraum der Basilika St. Margareta (Foto: Marcus Pietrek)

Uraufführung in Düsseldorf

09. April 2017, 18.00 Uhr

Oratorium "Via Crucis" von Pawel Lukaszweksi

„Christus im Leiden: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“

Basilika St. Margareta
Gerricusplatz, 40625 Düsseldorf-Gerresheim

 

Mitveranstalter: Kath. Kirchengemeinde St. Margareta, Evangelische Kirchengemeinde Gerresheim, Evangelische Stiftung Gerresheim Gemeinsam, ASG-Bildungsforum

 

Oratorium für Sprecher, Solisten, 8-stimmigen Chor und großes Orchester

 

Das eindrucksvolle Werk des 1968 geborenen polnischen Komponisten Pawel Lukaszewski meditiert in äußerst vielfältiger und ausdrucksstarker Tonsprache die Stationen des Kreuzwegs Jesu. Am Ende steht ein ungemein packender, beeindruckender Ausblick auf Ostern und die Auferstehung Jesu.

 

Giovanni da Silva, Tenor – Bernhard Hüsgen, Bariton

Countertenor (N. N.) und Sprecher (N. N.)

neue philharmonie duisburg

Kammerchor St. Margareta

Leitung: Klaus Wallrath

  
Karten im Vorverkauf und an der Abendkasse: 16 Euro/ ermäßigt 10 Euro 

Der Kartenvorverkauf beginnt am 20. März im Pastoralbüro St. Margareta, Gerricusstraße 9, 40625 Düsseldorf

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Fr

24

Mär

2017

Feiern wir im Himmel auch Geburtstag?

Kita-Leiterin Elke Bonn mit Maskottchen und Trauer-koffer. (Foto: B. Krug)
Kita-Leiterin Elke Bonn mit Maskottchen und Trauer-koffer. (Foto: B. Krug)

Bürgerstiftung Gerricus unterstützt Trauerbegleitung für Kinder – Kita-Leiterin zur Kindertrauerbegleiterin ausgebildet – Ein Koffer hilft im Gespräch

 

An den 24. März 2015 wird sich Elke Bonn ihr Leben lang erinnern. An diesem Tag erfuhr die Leiterin der Kindertagesstätte St. Margareta in Düsseldorf-Gerresheim die schreckliche Nachricht vom Absturz der Germanwingsmaschine und vom Tod des Piloten Patrick Sondenheimer, dessen zwei Kinder damals die Kita besuchten. Von jetzt auf gleich mussten sich Elke Bonn und ihre Mitarbeiter mit ihrer eigenen großen Trauer und den vielen Fragen und Reaktionen von Kindern und Eltern auseinandersetzen. Die Bürgerstiftung Gerricus vermittelte damals innerhalb...

Das von Elke Bonn entwickelte Spiel im Koffer zur individuellen Kindertrauerbegeleitung. (Foto: Barbara Krug)
Das von Elke Bonn entwickelte Spiel im Koffer zur individuellen Kindertrauerbegeleitung. (Foto: Barbara Krug)

...kürzester Zeit den Kontakt zu den Familientrauerbegleitern Susanne Kraft und Detlef Bongartz, den „Merlinos“ aus Kaarst. Elke Bonn, die zugleich auch das Familienzentrums St. Margareta leitet, griff den Tipp beherzt auf und organi-sierte bereits für den Tag nachdem Flug-zeugabsturz in der Gerresheimer Kita ein erstes Treffen ihrer Mitarbeiter mit den Merlinos. Dabei ging es u.a. darum, zu erfahren, wie Kinder mit Trauer umge-hen, denn die Trauerphasen verlaufen in der Regel anders als bei Erwachsenen.

 

Wie sage ich es meinem Kind? Ist es nicht noch zu klein?

 

In den darauffolgenden zwei Jahren ist in der Kita St. Margareta viel in SachenTrauerarbeit passiert. Durch den tragischen Tod von Patrick Sondenheimer sei den Erziehern und Erzieherinnen bewusst geworden, dass viele Eltern im Trauerfall hilflos vor ihren Kindern stehen, sagt Elke Bonn und ergänzt: „Da uns das Thema Abschied und Trauer von Geburt an durch unser Leben begleitet, und Kinderschon früh damit konfrontiert werden können, besonders durch den Tod der Großeltern, eines Elternteils oder eines Geschwisterkindes, ist es für uns als Kita-Team eine Aufgabe geworden, Eltern wie Kinder bei dieser Trauerarbeit zu unterstützen und Unsicherheiten sowie Sprachlosigkeit zu beseitigen.“

 

Die Fragen, die die Eltern im Trauerfall am meisten beschäftigen, sind laut Elke Bonn folgende: Wie sage ich es meinem Kind? Ist es nicht noch zu klein? Nimmt man Kinder auf Beerdigungen mit? Wie kann ich mein Kind unterstützen, damit es seine Trauer gut bewältigt? Was gibt es für Bücher, die man einsetzen kann?

Die beiden Frösche und die Maskottchen "Tränchen" helfen Kindern bei der Trauerbewältigung. (Foto: Barbara Krug)
Die beiden Frösche und die Maskottchen "Tränchen" helfen Kindern bei der Trauerbewältigung. (Foto: Barbara Krug)

Auf Anregung der Bürgerstiftung Gerricus und mit Unterstützung der katholischen Kirchengemeinde St. Margareta ließ sich Elke Bonn zur zertifizierten Trauerbegleiterin für Kinder ausbilden. Die Ausbildungskosten von 2.700 Euro hat die Bürgerstiftung Gerricus durch Spenden finanziert.

 

Seit dem sehr erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung bietet Elke Bonn - zusätzlich zum Angebot der Seelsorger – Kindern im Seelsorgebereich von St. Margareta Unterstützung im Trauerfall an. Dabei steht zunächst die (Erst-) Beratung der Eltern im Vordergrund. Bei Bedarf begleitet die Kita-Leiterin die Kinder in ihrer Trauer. Damit Kinder leichter ins Gespräch kommen, hat sich die Kita-Leiterin ein interaktives Spiel ausgedacht und dieses selbst angefertigt. Mit ihrem Spiel, das u.a. aus einem aufklappbaren Koffer besteht, kann beispielsweisenachgespielt werden, was nach dem Tod passiert.

 

Darüber hinaus führte Elke Bonn mit Unterstützung der Bürgerstiftung Gerricus in der Kita St. Margareta unter dem Titel „Feiern wir im Himmel auch Geburtstag?“ ein Projekt zum Thema Trauerarbeit mit Kindern durch. Zuerst fand ein Elternabend mit Hilfe von Susanne Kraft und Detlef Bongartz von den Merlinos statt. Insbesondere die größeren Kinder lernten im Laufe des Projekts die beiden Trauermaskottchen „Tränchen“ von Kita-Leiterin Elke Bonn kennen. Dabei sprachen die Kinder über Fragen wie „Warum war ich schon einmal traurig?“ und „Wer hat eine Beerdigung miterlebt?“. Es folgte ein Ausflug zum Gerresheimer Friedhof. Begleitet wurde das Projekt durch den Einsatz verschiedener Bilderbücher zum Thema Trauer. Die Kinder konnten an einer Staffelei Erlebtes aus Büchern und aus dem Alltag bildnerisch darstellen. Anschließend führten die größeren Kinder vor den kleineren Kindern ein Erzähltheaterstück (Kamishibai/ Papiertheater) auf, das sie selbst gemalt hatten. Auch das half den Kindern das Thema Trauer zu vertiefen. Zum Abschluss des Projektes gab es eine Ausstellung von Materialien und Bildern.

 

Zweites Kindertrauerprojekt startet im Herbst

 

Für den kommenden Herbst ist einzweites Projekt zum Thema Trauer geplant. Dabei sind zusätzlich zumFriedhofsbesuch auch Ausflüge zu einem Steinmetz und zu einem Beerdigungsinstitutvorgesehen. Der Elternabend zum Auftakt des Kindertrauerprojektes, der sich analle interessierten Eltern im Düsseldorfer Osten wendet, wird am 26. September um 19.30 Uhr in der Kita St. Margareta, Gerricusstraße 14 stattfinden.

 

Um das Kita-Projekt und die weitere Kindertrauerbegleitung unterstützen zu können, freut sich die Bürgerstiftung Gerricus über Spenden:

 

Stadtsparkasse Düsseldorf
IBAN: DE96300501101005225782

 

Deutsche Bank Düsseldorf

IBAN: DE33300700240991001900

 

Verwendungszweck: „Kindertrauerbegleitung“; für eineZuwendungsbestätigung bitte auch die Adresse angeben.

 

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Mo

20

Mär

2017

Bürgerstiftung Gerricus untertützt Chorschule St. Margareta

Die Darsteller des aktuellen Kindermusicals "Elias" zeigen die CD "Bartimäus und Bethesda" vom vorherigen Kindermusical, die im Pastoralbüro St. Margareta erhältlich ist. (Foto: R. Morschheuser)
Die Darsteller des aktuellen Kindermusicals "Elias" zeigen die CD "Bartimäus und Bethesda" vom vorherigen Kindermusical, die im Pastoralbüro St. Margareta erhältlich ist. (Foto: R. Morschheuser)

Die (Ur-)Aufführung des Kinder-musicals "Elias" war ein voller Erfolg: Drei Mal spielten die rund hundert Kinder der Chorschule St. Margareta das Singstück über den alttesta-mentlichen Propheten Elias im aus-verkauften Stiftssaal vor und wurden mit reichlich Applaus belohnt.  Die Bürgerstiftung Gerricus unterstützt die Chorschule St. Margareta im laufenden Schuljahr mit 4.000 Euro. Das Geld wird für eine Stimmbild-nerin eingesetzt, die die Kinder in Kleingruppen individuell fördert.

 

Das CD-Cover (Fotos: Sibylle Pietrek)
Das CD-Cover (Fotos: Sibylle Pietrek)

Für diejenigen, die sich das – wie immer hervorragende - Kindermusical aus dem

vergangenen Jahr (nochmals) anhören möchten: Durch die Unterstützung der Bürgerstiftung Gerricus konnte von der Aufführung „Bartimäus und Bethesda“ eine CD mit Ohrwurmgarantie herausgebracht werden. Dabei handelt es sich um zwei

Kurzmusicals, die die biblischen Geschichten über die Heilung des blinden Bettlers Bartimäus und die des gelähmten Josias am Wunderteich Bethesda erzählen.

 

Die CD ist im Pastoralbüro St. Margareta, Gerricusstraße 9 in Düsseldorf-Gerresheim erhältlich (Kostenbeitrag: 10 Euro). Die Öffnungszeiten des Pastoralbüros St. Margareta: Mo bis Fr 9-12 Uhr sowie Di, Mi und Fr 15-18 Uhr.

 

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Mi

15

Mär

2017

Chorschule St. Margareta führt Kindermusical „Elias“ auf

Foto: Sibylle Pietrek
Foto: Sibylle Pietrek

Vom 17. bis 19. März führt die Chorschule St. Margareta erstmals das Kindermusical „Elias“ von Ronald Klein (Text) sowie Maximilian und Klaus Wallrath (Musik) im Stiftsgebäude in Düsseldorf-Gerresheim auf. Mehr als 100 Kinder zwischen 9 Jahren und 12 Jahren üben bereits seit Wochen fleißig für die Uraufführung des Musicals...

 

...über die alttestamentliche Geschichte des Propheten Elias. Die Generalprobe findet am morgigen Donnerstag 16. März von 16 bis 19 Uhr statt.

 

Die Chorschule St. Margareta und die Bürgerstiftung Gerricus laden Sie als Medienvertreter herzlich ein, über das Kindermusical mit den ohrwurmträchtigen Liedern zu berichten:

 

Kindermusical „Elias- Jahwe ist mein Gott“

Freitag 17. März (Uraufführung), Samstag 18. März, Sonntag 19. März 2017

Jeweils 17 Uhr

Großer Saal des Stiftsgebäudes St. Margareta

Gerricusstraße 12, Düsseldorf-Gerresheim

Leitung: Klaus Wallrath, Regie: Friederike Beiz

 

Foto: Sibylle Pietrek
Foto: Sibylle Pietrek

Alle drei Aufführungen sind bereits ausverkauft. Restkarten für 6 Euro (Erwachsene und Jugendliche ab 17 Jahren) und 1 Euro (Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre) sind an der Abendkasse erhältlich.

 

Zum Trost für diejenigen, die das – wie immer hervorragende - Kindermusical im vergangenen Jahr verpasst haben: Durch die Unterstützung der Bürgerstiftung Gerricus konnte von der Aufführung

Das Titelcover der Audio-CD (Fotos: Sibylle Pietrek)
Das Titelcover der Audio-CD (Fotos: Sibylle Pietrek)

„Bartimäus und Bethesda“ eine CD mit Ohrwurmgarantie herausgebracht werden. Dabei handelt es sich um zwei Kurzmusicals, die die biblischen Geschichten über die Heilung des blinden Bettlers Bartimäus und die des gelähmten Josias am Wunderteich Bethesda erzählen.

Die CD ist im Pastoralbüro St. Margareta, Gerricusstraße 9 in Düsseldorf-Gerresheim erhältlich (Kostenbeitrag: 10 Euro). Die Öffnungszeiten des Pastoralbüros St. Margareta: Mo bis Fr 9-12 Uhr sowie Di, Mi und Fr 15-18 Uhr.

 

 

Die Bürgerstiftung Gerricus unterstützt die Chorschule St. Margareta, in der zurzeit 162 Kinder und Jugendliche singen, im laufenden Schuljahr mit 4.000 Euro. Das Geld wird für eine professionelle Stimmbildnerin eingesetzt, die die Kinder in Kleingruppen individuell fördert.

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Mo

13

Mär

2017

Radio-Beitrag über die Fastenzeitreihe

Design: www.a-osche.de
Design: www.a-osche.de

Antenne Düsseldorf hat gestern Morgen in der Sendung "Zwischen Himmel und Erde" ein Interview über die diesjährige ökumenische Fastenzeitreihe "Christus" mit Andrea Schmitz, Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung  Gerricus und Klaus Wallrath, Kirchen-musiker von St. Margareta ausgestrahlt. Die Veranstaltungen finden Sie unter Termine. Hören Sie hier den Beitrag...

Radio-Beitrag über die Fastenzeitreihe "Christus_von Annette Florin_Zwischen Himmel und Erde_Antenne Düsseldorf
2017-03-12 Himmel und Erde.mp3
MP3 Audio Datei 2.8 MB
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So

12

Mär

2017

Von Kindern für Kinder: Führung durch die Basilika St. Margareta

Susanne (mit Mikro) erklärt bei der Kinderkirchen-führung, wer Ritter Gerricus war. (Foto: A. Fröhling)
Susanne (mit Mikro) erklärt bei der Kinderkirchen-führung, wer Ritter Gerricus war. (Foto: A. Fröhling)

Dreizehn Drittklässler der Katholischen Grundschule Unter den Eichen führten gestern durch die Basilika St. Margareta in Düsseldorf-Gerresheim. Dabei erklärten sie den rund 40 jungen Teilnehmern der Kinderkirchenführung Kunstwerke wie den Schrein des heiligen Hippolyt, erzählten die Geschichte vom Wettstreit zwischen Ritter Gerricus und dem Teufel, öffneten den Sarkopharg des Gerricus, ...

"Warum sind die vier Evangelisten mit einer Feder auf der Kanzel dargestellt?", fragt Emma (mit Feder)  die Kinder. (Foto: A. Fröhling)
"Warum sind die vier Evangelisten mit einer Feder auf der Kanzel dargestellt?", fragt Emma (mit Feder) die Kinder. (Foto: A. Fröhling)

...führten durch die Schatzkammer und stellten viele Rätselfragen.

Zur Kinderkirchenführung eingeladen hatten die Bürgerstiftung Gerricus und die Katholische Kirchengemeinde St. Margareta. Damit wollten sie auf die Neuauflage des Kinderkirchenführers durch die Basilika St. Margareta aufmerksam machen. Ziel des Heftes ist es, auch bei Schülerinnen und Schülern das Interesse für die im Jahr 1236 geweihte Basilika zu wecken.

 

Als die zwanzig Jahre alte Erstauflage des Kinderkirchenführers vergriffen war, machten sich auf Anregung der Bürgerstiftung Gerricus die Kunsthistorikerin Dr. Beate Johlen-Budnik, die Grundschullehrerin Ursula Eisner, der Fotograf und Grafiker Joachim Schmidt-Dominé sowie Kinder der Katholischen Grundschule (KGS) „Unter den Eichen“ in Gerresheim daran, eine zweite Auflage des Kinderkirchenführers zu entwickeln.

Fotos und Design: Joachim Schmidt-Dominé
Fotos und Design: Joachim Schmidt-Dominé

Dank einer großzügiger Spende konnte die Bürgerstiftung Gerricus den Druck des überarbeiteten Kinderkirchenführers finanzieren. Das Heft ist Schriftenstand in der Basilika St. Margareta erhältlich. Die Bürgerstiftung Gerricus freut sich über Spenden für ähnliche Projekte.

 

Ein besonderer Dank gilt den Grundschülern für das große Engagement bei der Kinder-kirchenführung sowie Dr. Beate Johlen-Budnik, Ursula Eisner und Joachim Schmidt-Dominé für die ehrenamtliche Arbeit.

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Sa

11

Mär

2017

Kinderkirchenführung durch die Basilika

Zeichnung der Basilika von Alexej (9 Jahre)
Zeichnung der Basilika von Alexej (9 Jahre)

Bürgerstiftung Gerricus und katholische Kirchengemeinde St. Margareta laden herzlich ein zur Kirchenführung von Kindern für Kinder:
Am Samstag, 11. März um 15 Uhr führen Kinder der
3. Klassen der Katholischen Grundschule (KGS) "Unter den Eichen" Kinder durch die Basilika St. Margareta. Dabei erklären die Schülerinnen und Schüler Kunstwerke, erzählen spannende Geschichten von Heiligen und stellen Rätselfragen.
Die Kinderführung richtet sich an Kinder zwischen
5 und 12 Jahren.
Treffpunkt ist im Innenraum der 1236 geweihten Basilika St. Margareta am Gerricusplatz in Düsseldorf-Gerresheim.

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Fr

10

Mär

2017

Ökumenischer Jugendkreuzweg: Mit dem Bus durch Düsseldorf

Ziemlich unruhige Zeiten: Wahljahr, Menschen ohne Zuhause, Menschen ohne Aussicht auf Rettung, verunsicherte Hilfebereitschaft, umherziehende Populisten, Aleppo, Terrorgefahr, ein Europa ohne Idee von sich selbst und noch viel mehr wären zu nennen.

 

Mitten darin stehen Jugendliche, mal mit ihren eigenen unruhigen Zeiten, mal mit Zeiten der guten Botschaften und der Freude über das Leben.

 

„Kreuz und quer“, der ökumenische Jugendkreuzweg quer durch Düsseldorf auf den Spuren Jesu, bietet Jugendlichen die Chance, das Leiden Jesu Christi mit dem eigenen Leben in Verbindung zu bringen. ...

 

Freitag, 10. März 2017

ab 18 Uhr

in den Stadtteilen Derendorf, Pempelfort, Unterrath und Gerresheim

 

Veranstalter ist die Katholische Kirchengemeinde St. Margareta mit Unterstützung der Bürgerstiftung Gerricus. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Das Besondere an dem Kreuzweg: Die Jugendlichen fahren mit roten Doppeldeckerbussen sechs verschiedene Orte an und können an den Stationen, die sie interessieren und besonders ansprechen, aussteigen. Jede Station gestalten hauptamtliche Seelsorger gemeinsam mit einer Band oder einem Chor. Die Jugendlichen können dort verweilen, beten, singen und sich mit den Texten und einigen Aktionen persönlich ansprechen lassen.

 

Die Orte und die Aktionen sowie die Akteure sind so bunt und vielfältig wie die Lebensgeschichten der Jugendlichen, die mit der Leidensgeschichte Jesu verbunden werden. Das ehemalige Gefängnis ist ebenso dabei wie der Münsterplatz, an dem tagsüber Obdachlose verweilen, sowie unterschiedlichste Kirchenräume. Von 18 bis 20 Uhr können die Jugendlichen die Stationen besuchen – immer wieder in die Busse ein - und aussteigen – bis alle schließlich um 20.30 Uhr in der Basilika St. Margareta in Gerresheim gemeinsam den Abschlussgottesdienst feiern.

 

Der ökumenische Jugendkreuzweg ist eine Idee von Stephanie Müller, Pastoral-referentin der katholischen Kirchengemeinde St. Margareta, und wird von Seelsorgern und Chören der Gemeinden Evangelische Kreuzkirche, Heilige Familie, St. Franziskus-Xaverius sowie Heilige Dreifaltigkeit mitgestaltet. Die Bürgerstiftung Gerricus unterstützt den Ökumenischen Jugendkreuzweg mit 1.000 Euro.

 

Übersicht der Stationen

 

Station St. Rochus: „Jesus wird ans Kreuz genagelt“

Bagelstraße/ Ecke Prinz-Georg-Straße, Düsseldorf-Pempelfort

Ulrike Krippendorf, Gemeindereferentin Kath. Kirche Derendorf Pempelfort

Band von Robert Sins, Pastoralreferent St. Franziskus Xaverius

Gemeinsame Aktion: Grabkerzen entzünden an der Christusfigur am Turm

Die Christusfigur zeigt die KZ-Nummer von Maximilian Kolbe. So wird das Leiden Jesu mit heutigem Leid in Verbindung gebracht. Die Jugendlichen werden eingeladen, an Verstorbene der NS-Zeit zu denken, aber auch an eigene Verstorbene und für diese am Christus am Turm eine Grabkerze zu entzünden.

 

Station Münsterplatz: „Jesus bricht unter dem Kreuz zusammen“

Derendorf

Lennart Welz, Jugendreferent St. Margareta

Aktion: Sprayen mit Sprühkreide

Auf dem Münsterplatz treffen sich Obdachlose. Die Jugendlichen werden eingeladen, sich über die Not dieser Menschen Gedanken zu machen und darüber, dass auch Jesus Leid erfahren hat. In Erinnerung daran sprayen die Jugendlichen das Logo des Jugendkreuzwegs und andere für sie passende Symbole mit Sprühkreide auf den Platz.

 

Station Evangelische Zionskirche: „Jesus wird zum Tode verurteilt“

Ulmenstraße 90, Düsseldorf-Derendorf

Stephanie Müller, Pastoralreferentin St. Margareta

Gregor Linßen, Musiker, Komponist und Liedermacher, mit dem Chor „Godyeah“

Aktion: Jugendliche beschriften und bekleben das Wort „schuldig“

Große Pappbuchstaben werden auf Leuchtwürfel gestellt und bilden das Wort „schuldig“. Die Jugendlichen werden eingeladen, zu überlegen, wo sie selbst andere verurteilen, zu Unrecht beschuldigt haben oder wo in den Medien Menschen verurteilt werden. Sie schreiben ihre Gedanken mit Eddings auf die Buchstaben oder kleben Zeitungsausschnitte auf die Buchstaben.

 

Station ehemalige Justizvollzugsanstalt Düsseldorf: „Jesus begegnet den weinenden Frauen“

Ulmenstraße 95, Düsseldorf-Derendorf

Gemeindereferent Christoph Dörpinghaus, Leiter der Notfallseelsorge Düsseldorf

Aktion: Die Jugendlichen werden eingeladen, auf weiße Taschentücher zu schreiben, wo sie selbst Trost erfahren haben. Sie können bunte Taschentücher mitnehmen und sind eingeladen, anderen Trost zu spenden.

 

Station St. Lukas: „Jesus nimmt das Kreuz auf die Schultern“

Hugo-Viehoff-Straße 80, Düsseldorf-Derendorf

Sebastian Lambertz, Kaplan St. Margareta

Hanjo Robrecht, Kirchenmusiker Heilig Geist, mit dem Chor „Le cho(e)r“

Aktion: Es wird eine Präsentation gezeigt, wo Menschen sich für andere einsetzen. Jugendliche können aus einer Lostrommel Lose ziehen auf denen steht, was und wie sie sich in der nächsten Woche für andere einsetzen sollen. Z.B.: „Schenke eine Stunde deiner Zeit nächste Woche und hilf einem Klassenkameraden in der Schule.“ „Setz dich für jemanden ein, der sonst wenig Wertschätzung erfährt.“ „Was wird in deiner Gemeinde für Flüchtlinge gemacht? Informiere dich und schau, ob du mit einem Flüchtling ins Gespräch kommen kannst.“

 

Station St. Bruno: „Jesus wird seiner Kleider beraubt“

Kalkumer Straße 58, Düsseldorf-Unterrath

Johannes Burgmer, Diakon Heilige Familie

Christoph Seeger, Kirchenmusiker Heilige Familie, mit Caminando

Aktion: Jugendliche können Fotos mit Masken und einer Polaroidkamera machen

Jugendliche überlegen, wo sie selbst Masken aufziehen, nicht ihr wahres Gesicht zeigen, und sie können ein Schriftgespräch führen, wo sie erfahren, dass Menschen bloßgestellt werden.

 

Abschlussgottesdienst in St. Margareta mit Station „Jesus stirbt am Kreuz“

Gerricusplatz, Düsseldorf-Gerresheim; Klaus Wallrath, Kirchenmusiker St. Margareta, mit Jugendkantorei; den Gottesdienst leiten Kaplan Sebastian Lambertz und Pastoralreferentin Stephanie Müller.

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Mi

08

Mär

2017

Einladung zur ökumen. Fastenzeitreihe

Einladung zum Christusfest 2017

 

In den vergangenen Jahrzehnten sind die Konfessionen aufeinander zugegangen. Das Wissen voneinander und das Verständnis füreinander sind gewachsen. Insgesamt gilt: „Das, was uns verbindet, ist viel stärker als das, was uns trennt.“

 

Die Evangelische und Katholische Kirche in Deutschland beschlossen, im Jahr 2017 gemeinsam der Reformation vor 500 Jahren zu gedenken. Das Begehen dieses Reformationsjubiläums wurde unter den Titel „Christusfest“ gestellt.

 

Auch wir in Gerresheim möchten uns dem ökumenischen Gedenken an die Reformation anschließen und uns im Rahmen des Christusfestes mit einer Veranstaltungsreihe beteiligen – und das ganz im Sinne der Ökumene als gemeinsames Projekt der katholischen und evangelischen Kirchengemeinde, der evangelischen Stiftung "Gerresheim Gemeinsam" und uns als Bürgerstiftung Gerricus in unserem Stadtteil. Wir freuen uns, Ihnen damit Gelegenheit geben zu können, das Christusfest in Gemeinschaft zu begehen.

 

Hier die Termine in Kurzform:


Mi 8.3. um 19.30 Uhr Bibelgespräch „Christus in der Bibel“,
Evangelisches Gemeindehaus Gerresheim

 

Sa 11.3. um 18h Ökumenischer Gottesdienst „Christus in uns“,
Gustav-Adolf-Kirche

 

Mi 15.3. um 19.30h Chormusik zum Hören und Mitsingen „Christus im

Lied“, Basilika St. Margareta

 

Mi 22.3. um 19.30h Vortrag mit Diskussion „Christus im Tod“,
Evangelisches Gemeindehaus Gerresheim

 

Mi 29.3. um 19.30h Vortrag bei Kerzenschein „Christus in der Kunst“,
Basilika St. Margareta

 

Sa 1.4. um 19 Uhr Konzert „Christus im Gedenken“, Requiem von Fauré,
Gustav-Adolf-Kirche

 

So 9.4. um 18 Uhr Konzert „Christus im Leiden“, Oratorium "Via Crucis" von Pawel Lukaszweski,
Basilika St. Margareta

 

Nähere Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie in unserem Flyer (s.u.) sowie unter Terminen.

 

Die aufgeführten Veranstaltungen sind – bis auf die Konzerte – kostenfrei.

 

Wir danken allen Unterstützern und unseren Kooperationspartnern:
der evangelischen Kirchengemeinde Gerresheim, der katholischen Kirchengemeinde St. Margareta, der evangelischen Stiftung "Gerresheim Gemeinsam" und der Ökumenischen Hospizgruppe Gerresheim, dem Förderkreis Musik an St. Margareta und dem ASG-Bildungsforum.

 

Spenden an die Bürgerstiftung Gerricus und/oder an die evangelische Stiftung Gerresheim Gemeinsam zur Unterstützung der jeweiligen Projekte sind gerne willkommen. 

Faltblatt-Außenseiten zur Fastenzeitreihe im Christusjahr
BG_2017_02_08_FB_Fastenzeit_VS.pdf
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Faltblatt-Innenseiten zur Fastenzeitreihe im Christusjahr
BG_2017_02_08_FB_Fastenzeit_RS.pdf
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Di

07

Mär

2017

Pfarrer Fucks und Kaplan Lambertz über die gemeinsame Fastenzeitreihe

Kaplan Sebastian Lambertz
Kaplan Sebastian Lambertz

Die Evangelische und Katholische Kirche in Deutschland gedenken dieses Jahr unter dem Titel „Christusfest“ gemeinsam der Reformation vor 500 Jahren. In Gerresheim beteiligen sich die Evangelische Kirchengemeinde, die Katholische Kirchengemeinde St. Margareta, die evangelische Stiftung „Gerresheim Gemeinsam“ und die Bürgerstiftung Gerricus mit einer Fastenzeitreihe.

 

Im Interview mit der Bürgerstiftung Gerricus sprechen ...

...Heinrich Fucks, Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Gerresheim, und Sebastian Lambertz, Kaplan der katholischen Kirchengemeinde St. Margareta, über die gemeinsame Veranstaltungsreihe:

 

Warum haben Sie eine Fastenzeitreihe auf die Beine gestellt?

Pfarrer Heinrich Fucks: „Die Idee entstand beim ökumenischen Dienstgespräch, als evangelische und katholische Seelsorger in Gerresheim überlegt haben, wie das Reformationsjubiläum 2017 gemeinsam begangen werden kann.“

Pfarrer Heinrich Fucks
Pfarrer Heinrich Fucks

Was ist das Besondere an der Fastenzeitreihe?

Kaplan Sebastian Lambertz: „Die klassischen gemeinsamen Veranstaltungsreihen wie Bibelgesprächsreihen finden bisweilen geringes Interesse. So kam die Idee auf, eine Veranstaltungsreihe zu verwirklichen, in der alles seinen Platz hat, also neben dem gemeinsamen Bibelgespräch auch ein ökumenischer Gottesdienst, Konzerte und Vorträge. Wir sprechen damit auch ein unterschiedliches Publikum an.“

 

Warum feiert die Katholische Kirche das Reformationsjahr?

Kaplan Sebastian Lambertz: Die katholische Kirche feiert nicht das Reformationsjahr, das können wir nicht. Ich freue mich aber, dass unsere beiden Konfessionen das Kernanliegen der Reformation, nämlich Christus in die Mitte zu stellen, in dem „Christus-Jahr“ aufgegriffen haben. Da machen wir gerne mit.

 

Warum feiert die Evangelische Kirche das Lutherjahr zusammen mit der Katholischen Kirche?

Pfarrer Heinrich Fucks: Weil wir über Luther zurück zu Christus wollen. Und tatsächlich feiern wir kein Lutherjahr, wenn es manchmal auch so aussieht. Wir wollen die Anliegen der Reformation für die Gegenwart herausheben.

 

Die nächsten Termine der Fastenzeitreihe sind:

 

IMPULSVORTRAG MIT DISKUSSION, 22. MÄRZ 2017, 19.30 UHR

Wer begleitete Jesus in seinen letzten Tagen und wie stellen wir uns Hilfe am Lebensende vor?

Evangelisches Gemeindehaus Gerresheim, kl. Saal, Hardenbergstraße 3

 

KUNSTVORTRAG: 29. MÄRZ 2017, 19.30 UHR

Christus in der Kunst. Ein Vortrag bei Kerzenschein mit Projektionen und Texten Basilika St. Margareta, Gerricusplatz

 

KONZERT, 1. APRIL 2017, 19 UHR

Requiem von Gabriel Fauré in der Fassung für Chor, Orgel und Solisten sowie Werke für Orgel und Saxophon

Gustav-Adolf-Kirche, Hardenbergstr. 3

Karten an der Abendkasse: 10 Euro/ ermäßigt 8 Euro

 

KONZERT | ERSTAUFFÜHRUNG IN DÜSSELDORF: 9. APRIL 2017, 18 UHR

„Via Crucis“ von Pawel Lukaszewski,

Oratorium für Sprecher, Solisten, 8-stimmigen Chor und großes Orchester Basilika St. Margareta, Gerricusplatz

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Di

28

Feb

2017

Kirchen- und Schatzkammerführung in St. Margareta

Wie jeden 1. Samstag im Monat bieten die katholische Kirchen-gemeinde St. Margareta und die Bürgerstiftung Gerricus auch am Samstag, 4. März um

12 Uhr eine öffentliche Gruppenführung durch die Basilika St. Margareta in Düsseldorf-Gerresheim an.

....

Samstag, 4. März 2017

12 Uhr

Basilika St. Margareta

Gerricusplatz, 40625 Düsseldorf-Gerresheim

 

Treffpunkt ist der Haupteingang der Basilika. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Dauer der Führung: ca. 1 Stunde. Kirchenführerin am kommenden Samstag ist Dorothee Ambach.

Die Teilnahme ist kostenlos. Es wird um Spenden für die Bürgerstiftung Gerricus gebeten.

 

Hier die weiteren Termine der Kirchen- und Schatzkammerführungen im Jahr 2017:

01.04.2017, Kirchenführerin: Maria Sonnenberg

06.05.2017, Kirchenführer: Pastor Karl-Heinz Sülzenfuß

03.06.2017, Kirchenführer: Prof. Dr. Ulrich Raatz

01.07.2017, Kirchenführer: Hans Schwarte

05.08.2017, Kirchenführerin: Dr. Beate Johlen-Budnik

02.09.2017, Kirchenführerin: Maria Sonnenberg

10.09.2017 (zwei Zusatzführungen zum Tag des offenen Denkmals)

Kirchenführerinnen: Dr. Beate Johlen-Budnik und Dorothee Ambach

07.10.2017, Kirchenführer: Hans Schwarte

04.11.2017, Kirchenführerin: Dr. Beate Johlen-Budnik

02.02.2017, Kirchenführer/in: N.N.

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Fr

17

Feb

2017

Das Außengelände des Aloysianums ist fertig!

Der neue Platz zwischen Basilika, Kita und Aloysianum wird vormittags zum "Rollerparcours". (Foto: A. Fröhling)
Der neue Platz zwischen Basilika, Kita und Aloysianum wird vormittags zum "Rollerparcours". (Foto: A. Fröhling)

Barrierefreier Zugang für das Café im Alo – Kita nutzt den Platz als „Rollerstrecke“

 

„Aus einer Schmuddelecke ist ein schöner Platz geworden, auf dem sich die Gerresheimer gerne aufhalten sollen“, sagt Michael Brockerhoff, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung Gerricus, ...

... über den neuen „kleinen Bruder“ des Gerricusplatzes. Dank eines neuen Bodenbelags, einem geschwungenen, niedrigen Mäuerchen aus Eifeler Lavabasalt als Sitzgelegenheit, zwei neu gepflanzter Bäume, frisch angelegter Beete, Bodenstrahler und Fahrradständer sind die Zeiten, in denen der Durchgang zwischen dem Begegnungszentrum „Aloysianum“ und der Kindertagesstätte St. Margareta in Düsseldorf-Gerresheim einen verwahrlosten Eindruck machte, endgültig vorbei.

Helga Begere testet den neuen Rollstuhllift am Hintereingang des Alo-Cafés.(Foto: Fröhling)
Helga Begere testet den neuen Rollstuhllift am Hintereingang des Alo-Cafés.(Foto: Fröhling)

Ort der Begegnung für Jung und Alt

 

Auch Richard Karwiese, Kirchenvorstand und Projektleiter der Bürgerstiftung Gerricus, ist sich sicher, dass das neu geschaffene Außengelände des Aloysianums schon bald zum „Ort der Begegnung für Jung und Alt“ wird. Bereits jetzt nutzen die Kinder der Kita St. Margareta vormittags das Außengelände mit ihren Rollern und Dreirädern als „Rennstrecke“.

 

Für rund 180.000 Euro haben die Katholische Kirchengemeinde Sankt Margareta und die Bürgerstiftung Gerricus die etwa 500 Quadratmeter große Fläche neben dem Aloysianum von Oktober letzten Jahres an neu gestalten lassen. Den Großteil der Kosten übernimmt das Erzbistum Köln. Die Bürgerstiftung Gerricus trägt den Gemeindeanteil von 54.000 Euro.

 

Zudem finanzierte die Bezirksvertretung 7 mit 10.000 Euro einen außen am Aloysianum angebrachten Rollstuhllift. Somit ist nun auch das Café des Aloysianums, in dem zahlreiche Veranstaltungen für alle Altersgruppen (z.B. Schülercafé, Begegnungscafé für Flüchtlinge und Düsseldorfer, Mütter- und Vätercafé) sowie wechselnde Ausstellungen stattfinden, barrierefrei. Im Aloysianum werde „wichtige Jugendarbeit“ geleistet und man habe deshalb allen die Möglichkeit geben wollen, das Café zu nutzen, erklärte Bezirksbürgermeister Karsten Kunert das finanzielle Engagement der Bezirksvertretung.

Die Bezirksvertretung 7 finanzierte den Roll-stuhllift. Bezirksbürgermeister Karsten Kunert, Verwaltungsleiterin Claudia von Rappard, Jugendreferent Lennart Welz, Helga Begere (v.l.).
Die Bezirksvertretung 7 finanzierte den Roll-stuhllift. Bezirksbürgermeister Karsten Kunert, Verwaltungsleiterin Claudia von Rappard, Jugendreferent Lennart Welz, Helga Begere (v.l.).

Elke Bonn bedankte sich ausdrücklich dafür, dass die Kita St. Margareta, die sie leitet und die sich gemeinsam mit der Bürgerstiftung Gerricus bereits um die Pflege des Hochbeets neben der Basilika St. Margareta kümmert, in den Planungsprozess mit eingebunden wurde. So wurde beispielsweise auf ein historisches Kopfsteinpflaster wie auf dem Gerricusplatz zugunsten einer glatten Pflasterung verzichtet, auf der die Kita-Kinder viel besser mit ihren Dreirädern fahren können.

 

Richard Karwiese erinnerte an die vielen Probleme, die sich den Verant-wortlichen während der Planungsphase entgegenstellten. So sei die Entwässe-rung wegen fehlender Pläne und des geringen Höhenunterschieds sehr schwierig gewesen. Darüber hinaus mussten Auflagen der Denkmalschüt-zer und die Bedenken der Mitarbeiter des Erzbistums Köln beachtet werden, die eine Beeinträchtigung des Erschei-nungsbildes der Basilika befürchteten.

 

Zu jeder Jahreszeit ein Blühaspekt - kleiner Bruder des Gerrricusplatzes

 

Aber die Basalt-Einfassungen des Platzes passen zum Sockel der Kirche und nehmen zudem die Rundungen auf, betonte Landschaftsarchitekt Thomas Wündrich. So bilde der neue Platz eine harmonische Einheit mit Basilika, Aloysianum und Kita. Nicht zuletzt wegen der Gliederung durch Hecken, Bäume und Beeten, die – so Wündrich - „zu jeder Jahreszeit für einen Blühaspekt sorgen“. Mit diesem neuen Platz habe der benachbarte Gerricusplatz einen ansehnlichen „kleinen Bruder“ bekommen.

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Do

09

Feb

2017

"Zuwanderer brauchen eine Lobby"

Michael Szentei-Heise bei seinem Vortrag im Stiftssaal von St. Margareta (Foto: A. Fröhling)
Michael Szentei-Heise bei seinem Vortrag im Stiftssaal von St. Margareta (Foto: A. Fröhling)

Michael Szentei-Heise, Veraltungs-direktor der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf, berichtete am Dienstag über die gelungene Integration von Flüchtlingen in die Jüdische Gemeinde. Eingeladen hatten ihn die Bürgerstiftung Gerricus, die kath. Kirchengemeinde St. Margareta und das ASG-Bildungsforum. Sein Fazit an dem Abend lautete: "Integration ist eine gesellschaftliche Aufgabe, die gut geplant, gut strukturiert und gut finanziert angegangen werden muss.“

Die interessierten Zuhörer stellen fast eine Stunde lang Fragen. (Foto: Angelika Fröhling)
Die interessierten Zuhörer stellen fast eine Stunde lang Fragen. (Foto: Angelika Fröhling)

Als im Jahr 1990 im Zuge von Glasnost und Perestroika jüdische Bürger die Sowjetunion verlassen

konnten, traf die Auswanderungswelle die Jüdische Gemeinde Düsseldorf völlig unvorbereitet. Von jetzt auf gleich standen russisch-sprachige Familien mit Säuglingen und kleinen Kindern vor den Toren der Synagoge.

Michael Szentei-Heise rief als erstes einen Dolmetscher und sorgte für eine Unterkunft.

 

In den folgenden 14 Jahren nahm die anfangs etwa 1500 Mitglieder umfassende Jüdische Gemeinde mehr als 6000 Flüchtlinge, vor allem aus Russland, auf. „Wir sind Meister im Improvisieren geworden“, sagte Szentei-Heise. 

Verwaltungsdirektor Michael Szentei-Heise und Michael Brockerhoff, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung Gerricus (Foto: Angelika Fröhling)
Verwaltungsdirektor Michael Szentei-Heise und Michael Brockerhoff, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung Gerricus (Foto: Angelika Fröhling)

Ein Beispiel für sein hohes persönliches Engagement ist seine Fahrt in die Niederlande im Jahr 1991, als er mit 500 russischen Pässen im Gepäck über die

Grenze fuhr, um im Konsulat in Den Haag für die jüdischen Zuwanderer Visa zu besorgen. Anekdoten wie diese machten seinen Vortrag spannend und ließen ihn zu

einem lockeren Gespräch werden, bei dem die interessierten Besucher fast eine Stunde lang Fragen stellten.

 

Auch ein altes Mütterchen muss die deutsche Sprache lernen

 

Heute blickt die Jüdische Gemeinde auf inzwischen 27 Jahre Erfahrung in der Integration von Auswanderern zurück und ist gerne bereit, sich auch bei der Bewältigung der aktuellen Flüchtlingswelle einzubringen, so der Verwaltungsdirektor der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf. Für Michael Szentei-Heise war und ist es das Allerwichtigste, dass die Flüchtlinge die deutsche Sprache lernen: „Für mich darf es bei der Frage des Spracherwerbs keine Kompromisse geben.“ Auch ein altes Mütterchen müsse in der Lage sein, Brot und Milch im Laden kaufen zu können.

Michael Brockerhoff überreicht dem Referenten als kleines Dankeschön "himmlische" Pralinen und einen Schirm der Bürgerstiftung Gerricus.
Michael Brockerhoff überreicht dem Referenten als kleines Dankeschön "himmlische" Pralinen und einen Schirm der Bürgerstiftung Gerricus.

Kindern Aufstiegschancen geben

 

Ein weiterer wichtiger Aspekt sei die Bildung. „Wir müssen mehr in Kitas und Schulen investieren, um auch Flüchtlingskinder in das Bildungssystem aufnehmen zu können.“ Gerade den Kindern der Zuwanderer sollte die Chance auf Aufstieg gegeben werden.

 

Die Jüdische Gemeinde geht mit gutem Beispiel voran und unterhält mit staatlicher Unterstützung die größte Kindertagesstätte Düsseldorfs, eine dreizügige Grundschule und seit Neuestem auch ein Gymnasium. Dabei stehen die Bildungs-einrichtungen für alle Kinder – unabhängig der Religion – offen. Die 14 Mitarbeiter umfassende Sozialabteilung der Jüdischen Gemeinde kümmert sich darüber hinaus um die finanzielle und soziale Absicherung der nichterwerbstätigen Flüchtlinge.

 

Integration braucht Geduld

 

Doch wie konnte die berufliche und soziale Einbindung der Auswanderer vor dem Hintergrund unterschiedlicher kultureller Prägung und unterschiedlicher Lebensentwürfe so gut gelingen? „Integration braucht vor allem Geduld, denn sie dauert mindestens eine Generation lang“, weiß Michael Szentei-Heise. Gemessen daran sei die 27 Jahre dauernde Arbeit nicht ungewöhnlich.

 

Neben der Geduld sei aber ein ständiger Einsatz für und mit Zuwanderern nötig. „Sie brauchen eine Lobby“, erklärte Szentei-Heise, der sich in diesem Zusammen-hang durchaus als Cheflobbyist sieht. Es könne sein, dass Gemeinden oder Vereine im Interesse der Zuwanderer Aufgaben erfüllen müssten, die der Staat nicht leisten könne und daher delegiere.

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Di

07

Feb

2017

Vortrag: "Flüchtlinge und jüdische Gemeinde"

Foto: natushm/Shotshop.com
Foto: natushm/Shotshop.com

Die Bürgerstiftung Gerricus, die katholische  Kirchengemeinde
St. Margareta und das ASG-Bildungs-forum laden herzlich ein zum Vor-tragsabend: „Flüchtlinge und jüdische Gemeinde – Beispiel für eine gelunge-ne Integration“ mit Michael Szentei-Heise, Jüdische Gemeinde Düsseldorf.

Referent: Michael Szentei-Heise

Dienstag, 7. Februar 2017

20 Uhr

Stiftssaal von St. Margareta, Gerricusstraße 12

40625 Düsseldorf-Gerresheim

 

 

Die etwa 1500 Mitglieder große Jüdische Gemeinde in Düsseldorf hat in den zurückliegenden Jahren mehr als 6000 Auswanderer und Flüchtlinge vor allem aus Russland aufgenommen. Deren berufliche und soziale Einbindung auf dem Hintergrund unterschiedlicher kultureller Prägung und unterschiedlicher Lebensentwürfe ist ein Beispiel gelungener Integration.

 

Die Erfahrungen der jüdischen Gemeinde können Wegweiser für die aktuelle Integration von Flüchtlingen sein. Der Verwaltungsdirektor der jüdischen Gemeinde Düsseldorf,

Michael Szentei-Heise, hat die Integrationsbemühungen maßgeblich gestaltet und berichtet über die Erfahrungen auf Einladung der Bürgerstiftung Gerricus, der katholischen Gemeinde St. Margareta und des ASG-Bildungsforums.

Wir freuen uns, wenn Sie den Vortrag in Ihrem Medium ankündigen und darüber berichten. Der Eintritt ist frei.

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Sa

04

Feb

2017

Kirchen- und Schatzkammerführung in St. Margareta

Wie jeden 1. Samstag im Monat bieten die katholische Kirchengemeinde

St. Margareta und die Bürgerstiftung Gerricus auch am Samstag, 4. Februar um

12 Uhr eine öffentliche Gruppenführung durch die Basilika St. Margareta in Düsseldorf-Gerresheim an.

 

Samstag, 4. Februar 2017, 12.00 Uhr

Basilika St. Margareta

Gerricusplatz, 40625 Düsseldorf-Gerresheim

 

Treffpunkt ist der Haupteingang der Basilika. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kirchenführerin ist dieses Mal Maria Sonnenberg, die Dauer der Führung wird ca. 1 Stunde betragen. Die Teilnahme ist kostenlos. Es wird um Spenden für die Bürgerstiftung Gerricus gebeten.

Die nächste Kirchen- und Schatzkammerführung findet am Samstag, 4. März, um 12 Uhr statt.

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Sa

07

Jan

2017

Grünkohlessen bringt 600 Euro für die Jugendarbeit in St. Margareta

Jugendliche aus den Kirchengemeinden      St. Margareta und St. Reinold schenken Grünkohl und Getränke aus. (Foto: Fröhling)
Jugendliche aus den Kirchengemeinden St. Margareta und St. Reinold schenken Grünkohl und Getränke aus. (Foto: Fröhling)

Bereits zum dritten Mal fand das Grün-kohlessen im Stiftssaal statt, zu dem die Bürgerstiftung  Gerricus traditionell am Dreikönigstag einlädt. Mehr als 80 Freunde und Interessierte kamen zu dem Benefizessen, das rund 600 Euro an Spenden für die Jugendarbeit der Pfarre St. Margareta in Gerresheim  einbrachte.  Jugendliche übernahmen den Service an jenem Abend und zeigten sich so erkenntlich für die Unterstützung durch die Bürgerstiftung Gerricus.

Die Bürgerstiftung Gerricus finanziert - neben der Stelle des Jugendreferenten - die Honorarkräfte im Schülercafé Aloys und gibt Zuschüsse für die Ferienfahrten der Gemeinde, für das Programm "Jugend lädt ein" sowie für Messdienerfahrten und Gemeindeveranstaltungen wie den Jugendkreuzweg. Wichtig ist der Bürgerstiftung Gerricus vor allem, dass auch Kinder und Jugendliche aus finanziell schwachen Familien an den Programmen teilnehmen können.

 

Das Grünkohlessen am 6. Januar - lecker gekocht von Familie Briem - war wie immer ein nettes Beisammensein. Die Sternsinger brachten den Segen und sammelten Spenden für die Partnergemeinde von St. Margareta in Indien. Der Vorstand der Bürgerstiftung Gerricus stellte einige der für 2017 geplanten Projekte und Termine vor und dankte den ehrenamtlichen Helfern. Ein herzliches Dankeschön gilt auch allen Spendern!

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Mi

21

Dez

2016

Unser Wunschzettel

Für die Bürgerstiftung Gerricus geht ein ereignisreiches Jahr mit vielen großen und kleinen Projekten zu Ende. Besonders froh ist die Bürgerstiftung Gerricus, dass die Innen-

sanierung des Aloysianums erfolgreich abge-schlossen werden konnte und dass weiterhin

die Stellen des Jugendreferenten, der Ehren-amtskoordinatorin Flucht und Asyl und eines Kirchenmusikers finanziert werden können...

Mit der Neugestaltung der Außenanlagen des Aloysianums und des Pflege- und Altenheims Gerricusstift (inkl. Sinnesgarten) hat die Bürgerstiftung Gerricus nach langer Planung zwei neue große Projekte in Angriff genommen.

 

Auch für 2017 hat die Stiftung bereits Pläne:
Auf dem Weihnachtswunschzettel stehen ganz oben:
- Spenden für die Neuauflage des Programms „Jugend lädt ein“ und für das Schülercafé Aloys (ca. 9.500 Euro, Stichwort „Kinder und Jugend“);

- Spenden für Sitzbänke und Sonnenschirme für den Vorplatz des Gerricusstifts, was dem Wunsch vieler Bewohnerinnen und Bewohner entspricht (ca. 20.000 Euro, Stichwort: „Senioren und Hospiz“),

- Spenden für die Weihnachtstütenaktion und die Ausstattung des Sachspendenlagers (ca. 5.500 Euro, Stichwort „Armut und Flüchtlinge“) und
- Spenden für das Christusjahr-Konzert „Via Crucis“ des Kammerchores St. Margareta an Palmsonntag (ca. 2.000 Euro, Stichwort: „Kunst und Kultur“).

 

Bitte Namen und Adresse bei einer Überweisung angeben, damit eine Spendenquittung zugeschickt werden kann.

 

Die Bürgerstiftung Gerricus bedankt sich herzlich bei ihren Spendern und Unterstützern und wünscht allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr!

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Mi

21

Dez

2016

Weihnachtstütenaktion: Bürgerstiftung Gerricus spendet 7.500 Euro

(v.l.) Ingrid Schmitz, Pfarrer Karl-Heinz Sülzenfuß, Pfarrerin Cornelia Oßwald und Diakonin Beate Albert überreichen Tüten und Gutscheine in der Caritas-Diakonie-Sprechstunde. (Foto:  Fröhling)
(v.l.) Ingrid Schmitz, Pfarrer Karl-Heinz Sülzenfuß, Pfarrerin Cornelia Oßwald und Diakonin Beate Albert überreichen Tüten und Gutscheine in der Caritas-Diakonie-Sprechstunde. (Foto: Fröhling)

Gestern wurden im Düsseldorfer Osten die letzten von insgesamt
446 mit Süßigkeiten und einem Spielzeuggutschein gefüllten Weihnachts
tüten an Eltern aus finanziell schwierigen Verhältnissen verteilt.

Diese können nun ihren Kindern zum Weihnachtsfest eine kleine Freude machen. Die Erwachsenen und größeren Geschwistern gingen ebenfalls nicht leer aus: Sie erhielten Drogerie-Gutscheine, um sich einen kleinen Wunsch zu erfüllen können. 

 

Alles in allem gaben die ehrenamtlich Mitarbeitenden der Gerresheimer Caritas-Diakonie-Sprechstunde an den letzten drei Dienstagen im Dezember Gutscheine im Wert von
11.960 Euro an Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus. Finanziert wurden die 10-Euro-Gutscheine durch Spenden, die die evange-lische Kirche Düsseldorf-Gerresheim, die katholische Kirchengemeinde St. Margareta und die Bürgerstiftung Gerricus für die diesjährige Weihnachtstütenaktion gesammelt hatten.

Die Weihnachtstüten warten auf ihre Verteilung... (Foto: I. Schmitz)
Die Weihnachtstüten warten auf ihre Verteilung... (Foto: I. Schmitz)

Die Bürgerstiftung Gerricus gab insgesamt
7.500 Euro dazu. Ingrid Schmitz, ehrenamtliche Mitarbeiterin der Caritas-Diakonie-Sprechstunde und Initiatorin der Weihnachtstütenaktion, zeigte sich gestern sehr zufrieden darüber, dass das geplante Ziel von 500 Weihnachtstüten (im vergangenen Jahr waren es rund 380 gewesen) fast erreicht wurde: „Ich bin froh, dass wir auch in diesem Jahr alle Besucher der Caritas-Diakonie-Sprechstunde mit Gutscheinen versorgen und damit allen eine Freude machen konnten. Die Besucher waren sehr dankbar und oft glänzten ihre Augen.“ Stellvertretend für die beiden christlichen Kirchengemeinden und die Bürgerstiftung Gerricus dankte Ingrid Schmitz allen Bürgerinnen und Bürgern, die bereit waren, Geld und Süßigkeiten zu spenden und damit die Aktion zu unterstützten.

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Mi

30

Nov

2016

„Jugend lädt ein“ geht in die dritte Runde

Bürgerstiftung Gerricus unterstützt die Freizeitangebote für 8- bis 15-Jährige

 

Das Freizeitprogramm „Jugend lädt ein“ (kurz JULE) der Kirchengemeinde St. Margareta in Gerresheim geht in die mittlerweile dritte Runde. Im November vor einem Jahr kam die Ankündigung für den ersten Durchlauf. Jetzt haben

im Düsseldorfer Osten Kinder und ...

 

Jugendliche zwischen 8 und 15 Jahren wieder die Möglichkeit, alle zwei Wochen sonntags an tollen Aktionen teilzunehmen.

 

Begleitet wird das Programm von jungen Jugendleitern, finanziell bezuschusst wird es von der Bürgerstiftung Gerricus.

 

JULE 3 startet am Sonntag 04.12.2016 mit Bowling.

 

Treffpunkt ist immer sonntags um 13.00 Uhr am Begegnungszentrum „Aloysianum“, Gerricusplatz 28 in Düsseldorf-Gerresheim.

 

Der Teilnehmerbeitrag für Fahrtkosten, Verpflegung und Eintritt beträgt 2 Euro pro Treffen. Dank der finanziellen Unterstützung der Bürgerstiftung Gerricus kann der Teilnehmerbeitrag auch in der dritten Runde wieder sehr gering gehalten werden.

 

Anmeldung per E-Mail an JLE@st-margareta.de oder per SMS an 0178 313 22 97 unter Angabe von Name – Vorname – Alter – Name Erziehungsberechtigter –Notfall-Telefonnummer – gewünschter Termin (siehe auch angehängter Flyer).

 

Bei Fragen steht der Jugendreferent der Kirchengemeinde St. Margareta, Lennart Welz, gerne zur Verfügung: Telefon: 0176 45 78 24 71, Mail: welz@st-margareta.de .

In der Reihe „Jugend lädt ein!“ folgen diese Termine:

 

Eislaufen

18.12.2016, 13.00 Uhr

 

Klettern

08.01.2017, 13.00 Uhr

 

Kino

22.01.2017, 13.00 Uhr

 

Bobolino

12.02.2017, 13.00 Uhr

 

Zoobesuch

05.03.2017, 13.00 Uhr

 

Fotoworkshop

26.03.2017, 13.00 Uhr

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Di

29

Nov

2016

Ausstellung „Köpfe“ von Matthias Hintz im Aloysianum

Matthias Hintz (l.) und Michael Brockerhoff
Matthias Hintz (l.) und Michael Brockerhoff

Bis Juli 2017 wird die Ausstellung im Alo-Café zu sehen sein

 

Jeder Besucher eines Cafés hat seinen eigenen Kopf, seine besonderen Eigenschaften und seinen unverwechselbaren Charakter. Deshalb war es für den Künstler Matthias Hintz naheliegend, im Café des Aloysianums, dem Begegnungszentrum von St. Margareta in Düsseldorf-Gerresheim, eine Auswahl seiner Bilder mit markanten Köpfen auszustellen. Sie sind einerseits abstrakt, drücken aber andererseits durch die Komposition von Formen und Farben Stimmungen und Gefühle aus und sind auf diese Weise charakteristisch.

 

Zwar bestehe jeder Kopf nur aus Augen, ...

... Nase, Mund und Ohren, aber kein Kopf gleiche dem anderen, so der Künstler bei der Eröffnung der Ausstellung am vergangenen Freitag. Deshalb wolle er in einer großen Vielzahl von Bildern immer neue Facetten von Köpfen darstellen. Mit ihren kräftigen Farben und ungewöhnlichen Formen wecken sie beim Betrachten viele Assoziationen von Charakteren.

 

„Das Café im Aloysianum wird durch die ausgestellten elf unterschiedlichen Köpfe lebendig und einladend“, sagte Michael Brockerhoff, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung Gerricus. Auf Nachfrage der Bürgerstiftung Gerricus hin hatte sich Matthias Hintz spontan bereit erklärt, seine Werke im Aloysianum zu zeigen. „Räume für Begegnungen sind wichtig“, betonte der Künstler am Eröffnungsabend. Die Bürgerstiftung Gerricus möchte mit wechselnden Ausstellungen das Café des Aloysianums noch attraktiver machen und Gesprächsstoff bieten. Die „Köpfe“ von Matthias Hintz werden noch bis Mitte Juli 2017 im Aloysianum zu sehen sein.

Matthias Hintz, 1959 in Merseburg an der Saale geboren, studierte an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein und nach seiner Flucht aus der DDR 1987 an der Hochschule der Künste/Westberlin. Anschließend war er Meisterschüler an der Kunstakademie Düsseldorf. Sein Leitthema ist der „Mensch in den Dingen“, er will in seinen Werken das Bild des Menschen in der Wohlstandsgesellschaft umreißen. Dabei nutzt er völlig verschiedene Techniken und Materialien: Malerei, Grafik, Collagen, Skulpturen aus Holz und Wachs und zuletzt Datenskulpturen aus dem CD-Werkstoff Makrolon. Dies zeigt die große Bandbreite seines Schaffens. Eine dieser Datenskulpturen soll ab Ende Juni 2017 auch in der Basilika St. Margareta gezeigt werden.

 

Mehr zum Schaffen von Matthias Hintz: www.hintz-kunst.de

 

Matthias Hintz war und ist auf vielen Ausstellungen vertreten, u.a. LandArt/EU-Projekt in Blegny (Belgien), Sittard (NL), Cottbus und Bonn, Große Kunstausstellung Düsseldorf, Bayerische Landesbank München, Johanneskirche Düsseldorf, Cebit Hannover.

 

Die Öffnungszeiten der Ausstellung „Köpfe“ im Aloysianum:

Mo-Fr von 10.30h-15.30h (außer in den Schulferien)

Jeden Donnerstag von 16-18 Uhr (ab Januar 2017)

Jeden 2. Samstag im Monat von 10h-12h

 

Letzter Tag der Ausstellung: 14. Juli 2017

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Fr

25

Nov

2016

500 Weihnachtstüten für Kinder

Christen im Düsseldorfer Osten wollen armen Familien eine Freude machen

 

Auch zu diesem Weihnachtsfest sollen Kinder und Jugendliche im Düsseldorfer Osten beschenkt werden, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Sie leben als Arme in unserem reichen Land und müssen auf Vieles verzichten. Manche mussten vor Krieg und Elend fliehen und leben jetzt hier bei uns in der Fremde. Um an Weihnachten ein bisschen Licht ins Dunkel zu bringen, wollen die katholische Kirchengemeinde St. Margareta, die evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf-Gerresheim und die Bürgerstiftung Gerricus die erfolgreiche Weihnachtüten-Aktion der letzten beiden Jahre wiederholen. ...

Wie schon am vergangenen Wochenende so werden auch in den kommenden beiden Wochen leere Weihnachtstüten in den sieben katholischen Kirchen im Düsseldorfer Osten und in der evangelischen Kirchengemeinde Düsseldorf-Gerresheim ausgegeben. Sie sollen mit weihnachtlichen Süßigkeiten für Kinder befüllt werden.

 

Bis Freitag 9. Dezember werden die gefüllten Weihnachtstüten in den sieben katholischen Kirchen der Pfarre St. Margareta (www.st-margareta.de) und im evangelischen Gemeindezentrum an der Hardenbergstraße 1 (www.gerresheim.ekir.de) wieder entge-gengenommen. Dort wird jede Tüte um einen Spielzeug-Gutschein im Wert von 10 Euro ergänzt. Die meisten Bürgerinnen und Bürger spenden deshalb einen Betrag von 10 Euro, wenn sie die leeren Tüten entgegen nehmen.

 

Bereits ab 6. Dezember werden die geplanten 500 Weihnachtstüten in der Gerresheimer Caritas-Diakonie-Sprechstunde, die jede Woche sowohl im evangelischen Gemeinde-zentrum als auch im Stiftssaal von St. Margareta stattfindet, an bedürftige Familien ausgegeben, damit diese den Kindern eine Weihnachtsfreude machen können. Darüber hinaus erhalten Jugendliche und Erwachsene einen Drogerie-Gutschein im Wert von

10 Euro.

 

Um die Gutscheine der Weihnachtsaktion 2016 im Gesamtwert von ca. 10.000 Euro finanzieren zu können, bitten die beiden Kirchengemeinden um Spenden. Wie schon in den vergangenen Jahren hat die Bürgerstiftung Gerricus 5.000 Euro fest zugesagt.

 

Die Bürgerstiftung Gerricus freut sich, wenn sich möglichst viele Bürgerinnen und Bürger durch das Füllen einer Tüte und durch eine Spende an der Weihnachtsaktion 2016 beteiligen.

Hier die Spendenkonten:

 

Bürgerstiftung Gerricus

Stadtsparkasse Düsseldorf, IBAN DE96 3005 0110 1005 2257 82 oder

Deutsche Bank, IBAN: DE33 3007 0024 0991 0019 00

Verwendungszweck: „Weihnachtstüten“ 

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Mo

21

Nov

2016

Ausstellungseröffnung im Aloysianum

Eines der Werke von Matthias Hintz
Eines der Werke von Matthias Hintz

Matthias Hintz zeigt abstrakte Darstellungen von markanten Köpfen

 

Köpfe werden das Café des Begegnungszentrums „Aloysianum“ in Gerresheim beleben. Matthias Hintz zeigt dort vom 25. November an eine Auswahl von seinen Bildern mit markanten Köpfen.

 

Die Bilder sind einerseits abstrakt, andererseits drücken sie durch die Komposition von Formen und Farben Stimmungen und Gefühle aus und sind auf diese Weise charakteristisch. ...

Die Bürgerstiftung Gerricus und die Katholische Kirchengemeinde St. Margareta laden herzlich ein zur Ausstellungseröffnung:

 

Freitag 25. November 2016

19 Uhr

Eröffnung der Ausstellung „Köpfe“ von und mit Matthias Hintz

Aloysianum

Gerricusplatz 28, 40625 Düsseldorf-Gerresheim

 

Die Bürgerstiftung Gerricus und die Kirchengemeinde St. Margareta freuen sich, dass der bekannte Künstler Matthias Hintz seine Bilder für die Ausstellung im Aloysianum bis Juli 2017 zur Verfügung stellt und dass er bei der Vernissage anwesend sein wird.

Matthias Hintz
Matthias Hintz

Matthias Hintz wurde 1959 in Merseburg/ Saale geboren und studierte an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein bis 1987. Er war nach seiner Flucht aus der DDR 1987 – 1988 Gaststudent der Hochschule der Künste/Westberlin, von 1987 - 1989 an der Kunstakademie Düsseldorf Meisterschüler von Prof. Günther Uecker und hatte 1992 – 1993 einen Lehrauftrag für Plastisches Gestalten am Schauspielhaus Düsseldorf. 1999 – 2000 war er Dozent für Farbgestaltung-Gestaltungslehre an der FH Magdeburg,  2002 – 2004 Dozent im Grundlagenstudium am Institut für Grafik & Design (Hamburg/ Düsseldorf).

 

Eine Auswahler seiner zahlreichen Ausstellungen: u.a. LandArt/EU-Projekt in Blegny (Belgien), Sittard (Niederlande), Cottbus und Bonn, Große Kunstausstellung Düsseldorf, Bayerische Landesbank München, Johanneskirche Düsseldorf, Cebit Hannover.

 

Sylvia Martin vom Museum Kunstpalast über den Künstler: „Als Matthias Hintz 1987 die DDR noch vor dem Fall der Mauer verließ und in Düsseldorf an der Kunstakademie sein Studium bei Günther Uecker fortsetze, hatte er handwerklich nichts mehr dazuzulernen. Was Uecker, der um 1960 zur Zero-Gruppe stieß, ihm noch ermöglichen konnte, war, zu einer Künstlerpersönlichkeit auszureifen. Und dies ist Matthias Hintz gelungen. Er hat den künstlerischen Ansatz Günther Ueckers, der für seine strukturellen, ungegenständlichen Nagelbilder bekannt ist, völlig unbeachtet gelassen. Dafür hat Hintz sein vorrangiges Thema intensiviert: das Bild des Menschen in der Wohlstandsgesellschaft.“

 

Weitere Informationen zum Künstler und zu seinen Werken unter www.hintz-kunst.de

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Fr

18

Nov

2016

Oratorium „Die Schöpfung“ in der Basilika St. Margareta

Morgen und übermorgen führen der Basilika-Chor Gerresheim, die neue philharmonie duisburg und die Solisten Lena Laferi (Sopran), Florian Simson (Tenor) und Bernhard Hüsgen (Bass) unter der Leitung von Musikdirektor Klaus Wallrath das Oratorium „Die Schöpfung“ von Joseph Haydn in der Basilika St. Margareta auf. ...

 

Samstag 19. November und Sonntag 20. November 2016

jeweils 18 Uhr

„Die Schöpfung“ von Joseph Haydn

Leitung: Klaus Wallrath

Basilika St. Margareta

Gerricusplatz, 40625 Düsseldorf-Gerresheim

 

Für beide Konzerte sind noch Karten an der Abendkasse vorhanden.

Preise in fünf Kategorien: von 8 bis 20 Euro (ermäßigt von 6 bis 15 Euro)

 

Unterstützt wird das Konzert durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf, das NRW-Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport

den Landesmusikrat NRW sowie die Bürgerstiftung Gerricus.

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Fr

18

Nov

2016

Schülercafé Aloys geht in die zweite Runde

Bürgerstiftung Gerricus möchte Honorarkräfte mit 7.500 Euro finanzieren

 

Nach vier Monaten Schließung wegen der „heißen Phase“ der Sanierung hat sich das Begegnungszentrum „Aloysianum“ am Gerresheimer Gerricusplatz innerhalb kürzester Zeit wieder mit Leben gefüllt. Die Gruppe der Schülerinnen und Schüler fehlte bisher allerdings noch. Doch am Montag, 21. November öffnet auch das beliebte „Schülercafé Aloys“ wieder seine Türen – zunächst bis zum Beginn der Osterferien 2017.

 

„Mit so einem großen Erfolg in der Testphase zwischen April und Juli hatten wir nicht gerechnet! Von Anfang an kamen täglich viele Schülerinnen und Schüler, nicht selten auch ganze...

...Schulklassen, die ihre freie Zeit im Schülercafé Aloys verbringen wollten“, sagt Lennart Welz, Jugendreferent der Kirchengemeinde St. Margareta, der das Café Aloys leitet. „Wir freuen uns, dass dank der finanziellen Unterstützung der Bürgerstiftung Gerricus das Projekt fortgesetzt werden kann“, so Welz weiter.

Schülerinnen und Schüler haben ab Montag an Schultagen täglich von 10.30 Uhr bis 15.30 Uhr die Möglichkeit, ihre Freistunden im Café zu verbringen, sich nach Schulschluss zu treffen, zu entspannen und sich in aller Ruhe bei einem Schokoriegel und einem Latte Macchiato zurückzulehnen. Und das alles zu fairen Schülerpreisen. Einen Latte Macchiato gibt es z.B. schon für 50 Cent. Außerdem können die Besucher im Schülercafé ihre Hausaufgaben machen und Referate vorbereiten.

Die Öffnungszeiten wurden auf Wunsch der Schüler im Vergleich zur ersten Projektphase um eine Stunde nach hinten verschoben: „Die meisten Schüler wünschen sich zwar eine Öffnungszeit bis 17 Uhr oder 18 Uhr. Das Haus – besonders das Café im Erdgeschoss – ist aber so beliebt, dass fast täglich andere Veranstaltungen eine solche Verlängerung verhindern“, erklärt Lennart Welz. Von April bis Juli war das Schülercafé Aloys von 9.30 Uhr bis 14.30 Uhr geöffnet.

Die Gemeinde St. Margareta beschäftigt für die Durchführung des Cafés wieder drei Studierende, die zu den Öffnungszeiten des Schülercafés als Ansprechpartner und Aufsichtspersonen dienen. Elisabeth Michel war bereits der ersten Runde dabei. Neu hinzugekommen sind Maximiliane Krämer und Tim Schmölders. Beide studieren derzeit Soziale Arbeit. Maximiliane Krämer hat bereits berufliche Vorerfahrung und studiert inzwischen im Master. Tim Schmölders hat gerade ein Bachelorstudium begonnen. Alle drei freuen sich über den zukünftigen Kontakt zu Schülerinnen und Schülern.

 

Das ganze Team kann sich zudem vorstellen, das Konzept noch zu erweitern. Gestern Abend wurden bei einem Konzeptionstreffen erste Ideen gesammelt und überlegt, wohin der Weg gehen könnte. So wird z.B. über weitere Kooperationen mit den Schulen vor Ort, einen wöchentlichen Kuchentag und die Integration von Flüchtlingen nachgedacht.

 

Eines hatte sich bereits am Ende der Testphase gezeigt: Es kommen neben Schülern der Oberstufe auch zunehmend Schüler der Unterstufe sowie Studierende ins Café - die Zielgruppe wächst also.

 

Initiiert wurde das Schülercafé von Jugendreferent Lennart Welz. Seine auf fünf Jahre angelegte Vollzeitstelle wird von der Bürgerstiftung Gerricus und der PATRIZIA Immobilien AG, die in Gerresheim das neue Glasmacherviertel baut, finanziert.

 

Auch die Finanzierung der drei studentischen Honorarkräfte in Höhe von 7.500 Euro möchte die Bürgerstiftung Gerricus wieder übernehmen und bittet dafür um Spenden:

 

Bürgerstiftung Gerricus

Stadtsparkasse Düsseldorf, IBAN DE96 3005 0110 1005 2257 82, oder

Deutsche Bank, IBAN: DE33 3007 0024 0991 0019 00.

Verwendungszweck: „Schülercafé Aloys“

 

Bitte für eine Zuwendungsbestätigung auch die Adresse angeben.

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So

13

Nov

2016

Das Aloysianum ist fertig saniert

Ein Blick in die neuen Räumlichkeiten
Ein Blick in die neuen Räumlichkeiten

Seit den Herbstferien ist das Begegnungszentrum wieder geöffnet

 

Es war ein irrsinniger Kraftakt für alle Beteiligten, aber es hat sich gelohnt: Das Begegnungszentrum „Aloysianum“ der Katholischen Kirchengemeinde St. Margareta am Gerricusplatz ist nun vom Keller bis zum Dach saniert. ...

 

In der letzten Bauphase bekam das liebevoll „Alo“ genannte Gebäude ein neues Dach, eine neue Heizung, eine bessere Wärmedämmung, eine neue Elektrik und eine moderne Brandmeldeanlage für alle Räume. Das Dachgeschoss, eine ehemalige Hausmeisterwohnung, wurde wohnlich ausgebaut, so dass nun ein weiterer Raum mit Balkon und herrlichem Blick auf die Basilika, den Gerricusplatz und den Quadenhof z.B. für Tagungen, Mediationen und Exerzitien genutzt werden kann. In den Räumen der 1. Etage kann man sich dank der neuen Akustikdecken endlich normal unterhalten. Der Flur und das Treppenhaus wurden renoviert.

Nach den Herbstferien öffnete das denkmalgeschützte Gebäude aus den 1890er Jahren wieder seine Türen. Seitdem steht es für die zahlreichen offenen Angebote und Treffen, die von den Gerresheimern gerne genutzt werden, wie z.B. Mütter- und Vätercafé, Väterfrühstück und Begegnungscafé für Düsseldorfer und Flüchtlinge wieder zur Verfügung. Auch die Teilnehmer der zahlreichen Sprach- und Integrationskurse, die Pfadfinder, die Katholische Jugend und die Messdiener sowie Jugendreferent Lennart Welz und die Koordinatorin für Flucht und Asyl Mechthild Schmölders sind froh, dass sie sich wieder im Aloysianum treffen bzw. dort arbeiten können.

Ein großer Dank gilt der ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Bürgerstiftung Gerricus Barbara Krug, Kirchenvorstand Richard Karwiese, Architekt Gereon Thöne und Innenarchitektin Ursula Legge sowie allen Spendern für die großartige Unterstützung über viele Jahre. Trotz hoher Denkmalschutz-, Bau- und Brandvor-schriften haben sie dafür gesorgt, dass der Umbau im Kosten- und Zeitrahmen blieb. Das Erzbistum Köln zahlte 243.000 Euro – allein für den letzten Bauabschnitt. Die Bürgerstiftung Gerricus übernahm den Eigenanteil der Gemeinde St. Margareta in Höhe von 201.000 Euro.

 

Die Bezirksvertretung 7 gibt 10.000 Euro für einen Rollstuhllift, damit das Alo-Café barrierefrei wird.

Die Neugestaltung des Außengeländes zwischen Aloysianum und Kita St. Margareta, z.B. mit steinernen Sitzgelegenheiten und einem neuen Bodenbelag, hat bereits begonnen und wird etwa 173.000 Euro kosten. Auch hier will die Bürgerstiftung Gerricus den Gemeindeanteil von 52.000 Euro übernehmen und freut sich über Spenden! Mehr Infos unter www.buergerstiftung-gerricus.de

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Mo

07

Nov

2016

Vortrag über das Lebensende: Mein Wille geschehe?!

Dr. med. Carla Hennig
Dr. med. Carla Hennig

„Stellen Sie sich vor, Ihr Mann fällt plötzlich um. Sie wollen, dass er weiterlebt. Doch Sie wissen auch, dass er sich immer einen plötzlichen, schmerzfreien Tod gewünscht hat. Wie reagieren Sie?“ An diesem Beispiel machte Dr. med. Carla Hennig, ärztliche Leiterin des Palliative Care Team Düsseldorf, dem Publikum im Stiftssaal ...

...von St. Margareta deutlich, in welch einem Dilemma Angehörige oft steckten, wenn es um das Lebensende geht.

 

„Mein Wille geschehe?! Wie kann ich sicherstellen, dass ich am Lebensende so behandelt werde, wie ich es wünsche?" Unter dieser Leitfrage hatten das Palliative Care Team Düsseldorf, das ASG-Bildungsforum, die Bürgerstiftung Gerricus, die Kirchengemeinde St. Margareta und die Ökumenische Hospizgruppe Gerresheim am vergangenen Mittwoch zum Vortragsabend eingeladen.

Dabei erläuterte Dr. med. Carla Hennig den 60 Anwesenden schlüssig, warum die schriftliche, konventionelle Patienten- verfügung in der Regel nicht gewährleistet, dass Menschen, die durch eine akute oder chronische Erkrankung sich selbst nicht mehr äußern können, medizinisch so behandelt werden, wie sie das wünschen. Unterstützt wird diese Aussage auch durch das am 6. Juli 2016 erschienene Urteil des Bundesgerichtshofes.

Um die individuellen Behandlungswünsche, deren Reichweite von minimaler bis maximaler (!) Versorgung gehen kann, durchzusetzen, gibt es in Ländern wie den USA, Kanada und Australien seit 20 Jahren das Konzept des Advance Care Planning (ACP). Dies ist ein lebenslanger, immer wieder änderbarer Gesprächsprozess mit in Gesprächsführung geschulten Gesundheitsmitarbeitern und unter Einbeziehung der Hausärzte und An-/Zugehörigen. Er ist transparent, überprüfbar und gibt im Notfall allen Handelnden, insbesondere auch den Tätigen im Rettungswesen, Sicherheit. Dazu zählt beispielsweise, dass der auf einem „Notfallbogen“ schriftlich festgehaltene Behandlungswunsch mit dem Patienten ins Krankenhaus fährt und nicht in irgendeiner Schublade verborgen bleibt, weil die Angehörigen nicht wissen, ob es eine Patientenverfügung gibt, wo diese zu finden ist und wie diese eigentlich gemeint war.

Die Referentin (r.) mit Barbara Krug, die den Abend als Ehrenamtliche der Bürgerstiftung Gerricus und als Mitarbeiterin im Netz.werkmanagement des Palliative Care Teams Düsseldorf moderierte.
Die Referentin (r.) mit Barbara Krug, die den Abend als Ehrenamtliche der Bürgerstiftung Gerricus und als Mitarbeiterin im Netz.werkmanagement des Palliative Care Teams Düsseldorf moderierte.

Während zum Beispiel bei der konventionellen Patientenverfügung oft nur von einer „weit fortgeschrittenen Krankheit“ und von Schmerzen die Rede ist, kämen bei der „Vorausschauenden Behandlungsplanung“ auch Fälle wie unablässige Luftnot und ständiges Erbrechen vor, so Carla Hennig.

 

Prof. Dr. Jürgen in der Schmitten vom Institut für Allgemeinmedizin der Universität Düsseldorf hat das Konzept des ACP in einem Grevenbroicher Modellprojekt auf Deutschland übertragen (www.beizeitenbegleiten.de). Unter dem Namen „Vorausschauende Behandlungsplanung“ ist es in das neue deutsche Hospiz- und Palliativgesetz eingeflossen.

 

Das Konzept der „Vorausschauenden Behandlungsplanung“ möchte Menschen helfen, ihre Behandlungswünsche im Falle einer Unfähigkeit, diese selbst zu äußern, zu entwickeln und für alle an der Umsetzung Beteiligten verständlich zu machen. Kernstück des Konzepts sind an mehreren Tagen durchgeführte, mehrstündige Aufklärungsgespräche, in denen die komplexen Fragen geklärt werden können. Dabei wird am Ende dokumentiert, dass der Unterzeichner entscheidungsfähig ist, dass er durch einen Arzt aufgeklärt wurde, dass er verstanden hat, worum es geht und dass die Beteiligten Bescheid wissen.

 

Großstädte wie München, Bochum und Frankfurt beginnen mit der Umsetzung dieses Konzeptes. Auch in Düsseldorf beginnt die Diskussion über eine Einführung. Dr. med. Carla Hennig, die mit ihrem Palliativnetzwerk der Stiftung des Evangelischen Krankenhauses Düsseldorf für diesen Gesprächsprozess gerade den 3. Platz beim Gesundheitspreis NRW zugesprochen bekam, hat ihn bereits in zwei Pflegeheimen ausprobiert. Sie ist überzeugt von diesem Weg, auch wenn er langwierig ist.

 

Die Ärztin diskutierte auf ihre ruhige, aber sehr engagierte Art mit dem anwesenden Publikum. Sowohl Laien als auch Fachleute konnte man ansehen, dass Carla Hennigs Vortrag in ihnen etwas bewegt hatte.

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Fr

04

Nov

2016

Kirchen- und Schatzkammerführung in St. Margareta

Foto: Marcus Pietrek
Foto: Marcus Pietrek

Wie jeden 1. Samstag im Monat bieten die katholische Kirchen-gemeinde St. Margareta und die Bürgerstiftung Gerricus auch am Samstag, 5. November, um 12 Uhr eine öffentliche Gruppen- führung durch die Basilika St. Margareta in Düsseldorf-Gerresheim an.

 

Treffpunkt ist der Haupteingang der Basilika. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kirchenführerin: Dorothee Ambach. Dauer der Führung: ca. 1 Stunde.

 

Die Teilnahme ist kostenlos. Es wird um Spenden für die Bürgerstiftung Gerricus gebeten.

 

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Fr

04

Nov

2016

Ein Garten für die Sinne

Hinten v.l.n.r.: Remy Reuter (Leiter Gerricusstift), Michael Brockerhoff (Vorstandsvors. Bürgerstiftung Gerricus) und Harald Blank (Landschaftsarchitekt); im Vordergrund kniet Landschaftsgartenbaumeister Thomas Dluzak.
Hinten v.l.n.r.: Remy Reuter (Leiter Gerricusstift), Michael Brockerhoff (Vorstandsvors. Bürgerstiftung Gerricus) und Harald Blank (Landschaftsarchitekt); im Vordergrund kniet Landschaftsgartenbaumeister Thomas Dluzak.

Die Außenanlagen des Gerricusstifts werden neu gestaltet – Bürgerstiftung Gerricus finanziert Sinnesgarten für Demenzkranke, Sitzecke und Kunstwerke

 

Die ellipsenförmige Pflasterung und der braune Mutterboden für Beete lassen das Aussehen der neuen Gartenanlage des Pflege- und Altenheims Gerricusstift in Düsseldorf-Gerresheim zumindest ...

... erahnen. Im Dezember sind die Bauarbeiten dann abgeschlossen. Herzstück der Neugestaltung ist ein Sinnesgarten, der vom Frühjahr an mit duftenden Kräutern, blühenden Blumen, mit Wind-, Wasser- und Klangspielen insbesondere Menschen mit Demenzerkrankungen Anregungen und Orientierung bieten wird.

 

Rund 80 Prozent der 103 Bewohner des Gerricusstifts sind laut des Leiters, Remy Reuter, an Demenz erkrankt. Häufig haben sie einen hohen Bewegungsdrang. „Doch leider müssen sie zurzeit oft warten, bis sie Jemand nach draußen begleiten kann“, sagt Reuter. Wenn erst der Sinnesgarten fertiggestellt ist, werden die Bewohnerinnen und Bewohner auch alleine den abgeschlossenen Bereich des Gartens nutzen dürfen. Ein barrierefreier Zugang, eine gute Beleuchtung und eine Rufanlage für den Notfall sorgen im Sinnesgarten für Sicherheit. Eine Nutzung durch Demenz-Tagesgruppen anderer Einrichtungen hält Remy Reuter nach Absprache an einzelnen Terminen für möglich. Erste Anfragen gibt es bereits.

Modellansicht
Modellansicht

„Wenn ein Gartenbesucher eine Rose betrachtet und ihren Duft einatmet, kann er sich möglicherweise an frühere Erlebnisse und Empfindungen erinnern“, weiß Landschaftsarchitekt Harald Blank, der mit seinen Plänen die bisherigen grünen Flächen rund um das Gerricusstift in einen abwechslungsreichen Garten verwandelt. Außerdem machten Krokusse und Tulpen beispielsweise den Frühling sichtbar, während gefärbtes Laub und Anemonen den Herbst anzeigten. „Das Zeitgefühl Demenzkranker kann sich in einem Garten besser entwickeln als in einem Zimmer“, ist Blank überzeugt.

Modellansicht
Modellansicht

Neben Blumen und Bäumen, die mit ihren Farben und ihrem Duft Anregungen bieten, werden Stationen für alle Sinne, für Hören, Sehen, Riechen und Fühlen im Sinnesgarten eingerichtet: eine Vogelvolière, ein Wasserlabyrinthstein, ein Klangspiel, eine Duftorgel und ein Windspiel. Allein für diesen Teil des Gartens belaufen sich die Kosten auf knapp 59.000 Euro. Die Bürgerstiftung Gerricus, die u.a. Projekte für Senioren im Stadtteil Gerresheim unterstützt, will diese Kosten durch Spenden finanzieren.

„Vom Sinn des Gartens konnte die Bürgerstiftung Gerricus viele Spender überzeugen, sodass im Laufe der jahrelangen Planungen viele Spenden zweckgebunden eingezahlt wurden“ berichtet Michael Brockerhoff, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung Gerricus. Ziel sei es, Menschen mit Demenz mehr Freude am Leben zu verschaffen. „Ein Aufenthalt im Garten ermöglicht Begegnungen und vertieft Kontakte“, so Brockerhoff weiter. Das entspreche dem Leitgedanken „Begegnungen fördern“ der Stiftung.

Darüber hinaus will die Bürgerstiftung Gerricus auch die rund 45.000 Euro teure Neugestaltung des Vorplatzes des Gerricusstifts durch Spenden finanzieren. Unterstützt durch Landschaftsarchitekt Blank, der das Entree des Pflege- und Altenheims als „Visitenkarte des Hauses“ bezeichnet, soll der Eingangsbereich zu einer Art Terrasse mit einem neuen Bodenbelag, Sitzgelegenheiten, Sonnenschirmen und einem Wasserspiel hergerichtet werden. „Wir gehen hier auf die Vorlieben der Bewohnerinnen und Bewohner ein, denn vor dem Haupteingang sitzen sie oft, um die Sonne zu genießen und den Alltagsbetrieb mitzubekommen“, weiß Michael Brockerhoff. Ein ansprechender Vorplatz des Hauses trage schließlich auch zum Wohlbefinden bei.

 

Sowohl der Sinnesgarten als auch der Vorplatz sind Bestandteil der gesamten Grünanlagen rund um das Pflege- und Altenheim, die von Harald Blank nach einem durchgängigen Konzept angelegt wurden (Gesamtkosten: rund 233.000 Euro). Im westlichen Teil des Gartens wird es einen dritten Anlaufpunkt geben: eine Sitzgruppe im Halbrund mit Bäumen und Pflanzen, der sogenannte „Ruheplatz“. Bewohner, Pflegepersonal und Angehörige freuen sich jedenfalls darauf, den neu gestalteten Garten bald nutzen zu können.

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Mi

19

Okt

2016

Schnell nochmal die Welt retten? Erster Besuchertag im Kulturbahnhof

Großer Andrang bei der Eröffnung der Ausstellung "Kirchturm und Schlot". (Foto: A. Fröhling)
Großer Andrang bei der Eröffnung der Ausstellung "Kirchturm und Schlot". (Foto: A. Fröhling)

Nach der gut besuchten Eröffnung der Ausstellung "Kirchturm und Schlot. Zwischen Seelenheil und Kapitalertrag" am vergangenen Sonntag, laden der Förderkreis Industriepfad Düsseldorf-Gerres-heim, Kulturkreis Gerresheim, Kir-chengemeinde St. Margareta und Bürgerstiftung Gerricus heute von 16-20 Uhr zum ersten Besuchertag in den Kulturbahnhof Gerresheim ein. Die Ausstellung präsentiert selten gezeigte Kirchenschätze und ihre Stifter. (...)

Foto: A. Fröhling
Foto: A. Fröhling

Schnell noch mal die Welt retten? Dazu braucht es keine Superhelden, sondern Persönlichkeiten. Die Ausstellung, die noch bis 6. November zu sehen ist, liefert dafür historische Beispiele. Sie stellt engagierte Menschen des 19. Jahrhunderts vor, die sich auf ihre Weise in einer Art „Hall of Fame“ zusammenfinden und für die Verbesserung der Lebensverhältnisse im Zeitalter der Industrialisierung einsetzten.

 

Die Ausstellung thematisiert anhand einiger wertvoller Kirchenschätze die Entwicklung des Kunstgewerbes als umfassende Gesellschafts-reform sowie Produktionsverfahren, Werbung und Arbeitsteilung in der frühen Industrie-gesellschaft.

 

Dr. Beate Johlen-Budnik und Peter Stegt mit der Fahne des Katholischen Arbeiter- und Handwer-kervereins Gerresheim  von 1897 beim Aufbau der Ausstellung. (Foto: A. Schmitz)
Dr. Beate Johlen-Budnik und Peter Stegt mit der Fahne des Katholischen Arbeiter- und Handwer-kervereins Gerresheim von 1897 beim Aufbau der Ausstellung. (Foto: A. Schmitz)

Industrielle, Kunstproduzenten, Arbeiter und Geistliche im 19. Jahrhundert werden mit Hilfe der Firma „raumgefährten“ im

Kulturbahnhof Gerresheim optisch hervorragend in Szene gesetzt. Die Kuratoren der Ausstellung Dr. Beate Johlen-Budnik, Peter Stegt und Dr. Peter Henkel gingen bei ihrer Suche nach glaubhaften Zeugen der Frage nach, welche Motivation dahinter-steckte, damit Menschen sich für das Allgemeinwohl engagieren. War es das Seelenheil der Unternehmer oder pures Marktinteresse? Oder liegt die Wahrheit in den Nuancen und Zwischentönen?

Abraham mit Isaak auf einer Messingplatte: Ausschnitt einer alten Altarverkleidung von 1900   (Foto: A. Schmitz)
Abraham mit Isaak auf einer Messingplatte: Ausschnitt einer alten Altarverkleidung von 1900 (Foto: A. Schmitz)

Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt des

Förderkreises Industriepfad Düsseldorf-Gerresheim e.V., des Kulturkreises Gerresheim e.V., der Bürgerstiftung Gerricus und der Katholischen Kirchengemeinde St. Margareta. Die Projektpartner arbeiten erstmals auf diese Weise zusammen.

 

Ziel ist es, einen Katalog der Ausstellung anzufertigen, um die wissenschaftlichen Erkenntnisse auch nach der Ausstellung noch öffentlich machen zu können. Dafür werden noch Spenden gesucht! Spenden gerne an die Bürgerstiftung Gerricus unter dem Verwendungszweck: "Katalog Kirchturm und Schlot".

 

Die Öffnungszeiten der Ausstellung:

Mi und Fr 16-20 Uhr
Sa und So 14-18 Uhr

 

Kulturbahnhof Gerresheim
Heyestraße 194
40626 Düsseldorf

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So

16

Okt

2016

Ausstellung: „Kirchturm und Schlot. Zwischen Seelenheil und Kapitalertrag“

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Mi

05

Okt

2016

Vortrag: Gemeinden in der Krise und worauf es jetzt ankommt

Prof. Dr. Herbert Haslinger bei seinem Vortrag im Stiftssaal  von St. Margareta (Foto: A. Fröhling)
Prof. Dr. Herbert Haslinger bei seinem Vortrag im Stiftssaal von St. Margareta (Foto: A. Fröhling)

Auf das schwindende Interesse an der Kirche, auf die sinkende Zahl von

Gemeindebesuchern reagieren die Bistümer in Deutschland mit pastoralen Aktivierungsprogrammen, mit Forderungen nach Engagement in der Gemeinde und nicht zuletzt mit Schaffung von Großgemeinden zur Bündelung der Kräfte – und verschärfen damit die Krise in den Gemeinden. Diesen Schluss zieht Professor Dr. Herbert Haslinger von der Theologischen Fakultät Paderborn aus seinen Untersuchungen. „Denn Gemeinde ist nicht deckungsgleich mit Kirche", so Haslinger.  ...

Prof. Dr. Herbert Haslinger und Angelika Fröhling, Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung Gerricus (Foto: Michael Brockerhoff)
Prof. Dr. Herbert Haslinger und Angelika Fröhling, Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung Gerricus (Foto: Michael Brockerhoff)

"Diese ist umfassender, zu ihr gehören auch die Menschen, die unregelmäßig zu Gottesdiensten und Veranstaltungen kommen“, erklärte der Pastoraltheologe in seinem Vortag auf Einladung der Bürgerstiftung Gerricus, der Kirchengemeinde St. Margareta und des ASG-Bildungsforums.

 

Wenn eine Gemeinde sich hauptsächlich damit beschäftige, Menschen zur Mitarbeit zu bewegen, verliere sie den Blick auf die alltäglichen Lebenssituationen in Beruf, Ehe, Kindererziehung oder Betreuung alter Menschen. Sie schotte sich damit gegenüber der Gesellschaft ab. Kirche und Welt würden so wieder zu einem Gegensatz, ist Haslinger überzeugt.

 

Er sieht die Gefahr, dass nur noch derjenige als Mitglied der Gemeinde gesehen würde, der sich in ihr engagiere und von der Gemeindeleitung vorgegebene Ziele erfülle. „Damit werden aber viele Menschen abgeschreckt, vor allem diejenigen, die nicht aktiv sein können oder wollen wegen vieler anderer Aufgaben im persönlichen Alltag.“ Meist brauchten aber gerade diejenigen seelsorgerische Betreuung.

 

Tante-Emma-Läden statt Supermärkten

 

Der Pastoraltheologe sieht daher als Weg aus der Krise die Stärkung und Besinnung auf die Seelsorge mit vielen persönlichen Gesprächen und Besuchen. Das sei aber in den angestrebten Großgemeinden kaum möglich, meint Haslinger und vergleicht die Entwicklung von kleiner zu großer Pfarre mit dem Einzelhandel: „Die Tante-Emma-Läden sind Supermärkten gewichen. Die bieten zwar

ein umfangreiches, funktionales, qualitativ gutes Angebot, aber die Gelegenheit zu einem persönlichen Gespräch auch über Dinge außerhalb der Versorgung wie im Tante-Emma-Laden ist nicht mehr möglich.“

 

Solche zwanglosen Begegnungen seien aber der Resonanzraum für

Theologie, sie zeigten, wo Seelsorge nötig ist. Es sei fatal, wenn in einer

Großgemeinde wegen der vielen funktionalen Angebote die eigentliche Seelsorge

keinen Platz mehr habe und Menschen nicht mehr wahrgenommen würden.

 

Dem Einzelnen helfen

 

Haslinger plädiert deshalb für Gemeinden mit etwa 3.500 Mitgliedern mit einem Seelsorger als Ansprechpartner. Für einen solchen Zuschnitt gebe es genügend Seelsorger. Mit Gemeinden dieser Größe, die einem Ort oder einem Stadtviertel zugeordnet sind, könne Kirche am besten auf die Vielfalt des Lebens eingehen. „Die Menschen müssen auf ihren verschiedenen Lebenswegen gestützt werden“, sagte der Pastoraltheologe. Die individuellen Erfahrungen der einzelnen seien für Gemeinde und Seelsorger positiv. Und der unregelmäßige Besuch der Gemeindemitglieder müsse akzeptiert werden. Eine Gemeinde müsse sich in erster Linie nicht darum kümmern, Mitarbeiter zu gewinnen, sondern darum, wie sie dem Einzelnen helfen könne.

 

Im Anschluss an den Vortrag von Professor Haslinger stellte das Publikum viele Fragen und es kam zu einer lebhaften Diskussion.

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Mi

28

Sep

2016

Aus den Augen - aus dem Sinn? Wie helfen wir einsamen Nachbarn?

Ulrich Fezer, Leiter der Initiative "Hallo Nachbarn" von vision:teilen, Foto: Bürgerstiftung Gerricus
Ulrich Fezer, Leiter der Initiative "Hallo Nachbarn" von vision:teilen, Foto: Bürgerstiftung Gerricus

Einsame Menschen brauchen Zuwendung und menschliche Wärme, um mit ihrem Alleinsein umgehen und es verkraften zu können. Diese Erfahrung haben die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Aktion „Hallo Nachbarn“ gemacht, die regelmäßig einsame Menschen besuchen. 

...

„Dienstleistungen wie Pflege oder Hilfen im Haushalt sind zwar auch wichtig, aber ein Gespräch oder kleine gemeinsame Unternehmungen werden besonders stark gewünscht“, berichtete Ulrich Fezer, Leiter dieses Projektes von vision:teilen der Franziskaner, bei seinem Vortrag auf Einladung der Bürgerstiftung Gerricus und der Pfarre St. Margareta. Sein Thema „Aus den Augen – aus dem Sinn“ lenkte den Blick darauf, wie schnell Menschen in Vergessenheit geraten können.

 

„Es ist schwierig, an diese Menschen heranzukommen, weil sie im Verborgenen leben“, so Fezer. Beim Start des Projektes hätten Plakate mit dem Angebot und persönliche Vermittlungen geholfen, Kontakt mit den Einsamen zu bekommen. Gleichzeitig hätten sich viele Helfer gemeldet. „Die Bereitschaft, einsame Menschen zu besuchen, aus der bloßen Freude am Helfen ist groß – auch bei jüngeren Unterstützern“, so Fezer.

v.l.: Michael Brockerhoff (Bürgerstiftung Gerricus), Susanne Schick und Ulrich Fezer ("Hallo Nachbarn"), Foto: Bürgerstiftung Gerricus
v.l.: Michael Brockerhoff (Bürgerstiftung Gerricus), Susanne Schick und Ulrich Fezer ("Hallo Nachbarn"), Foto: Bürgerstiftung Gerricus

Das Projekt „Hallo Nachbarn“ wurde stadtweit gestartet. Nach den bisherigen Erfahrungen berge das jedoch Schwierigkeiten bei der Vermittlung der Besuche. „Bei zu großen Entfernungen ist der Zeitaufwand für ein Treffen zu groß“, so Fezer. Nähe sei hilfreich für Kontakte, vor allem, wenn die Besonderheiten des Wohnquartiers bekannt seien. Das bestätigte Mareen Westhoff von der evangelischen Osterkirchengemeinde. Sie ist Quartiersmanagerin für Düsseltal und Grafenberg und leitet die Initiative „Nachbarschaft stiften“. Für gemeinsame Unternehmungen könnten die Angebote im Stadtteil genutzt werden, beispielsweise die Pfarrbücherei der Gemeinde St. Ursula. „Ein Schwerpunkt ist die Vermittlung von Lesepatenschaften“, berichtete sie.

 

Eine der Aufgaben von „Nachbarschaft stiften“ wie auch von „Hallo Nachbarn“ ist es, die Ehrenamtlichen und Einsamen zusammenzubringen und dabei darauf zu achten, dass sie persönlich zueinander passen würden. Die Ehrenamtlichen könnten nicht einfach losgeschickt werden, sondern müssten die Lebensumstände und die Erwartungen der Besuchten zumindest in groben Zügen kennen. „Und es muss klar sein, dass die Ehrenamtlichen nicht die Arbeit von professionellen Diensten leisten können und dürfen, beispielsweise Sozialberatung oder medizinische Hinweise“, stellte Fezer fest. Die Stärke und die Bedeutung der Ehrenamtlichen liegen darin, einfach für die Einsamen da zu sein und ihnen die ersehnte Aufmerksamkeit und Zuwendung entgegen zu bringen.

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Di

20

Sep

2016

Sjaella – Himmelsstimmen in Gerresheim

Die fünf Sängerinnen aus Leipzig  Foto: Sibylle Pietrek
Die fünf Sängerinnen aus Leipzig Foto: Sibylle Pietrek

Die jungen Sängerinnen begeisterten erneut mit atemberaubenden Klängen

 

Kaum waren die Rennradfahrer aus Gerresheim entschwunden, fanden sich am Sonntag rund 300 Fans von Sjaella, einer A-capella-Gruppe aus Leipzig, in der Basilika

St. Margareta am Gerricusplatz ein. Auf Einladung der Bürgerstiftung Gerricus,...

...des Förderkreises Musik an der Basilika St. Margareta und der Kirchengemeinde St. Margareta waren die fünf jungen Sängerinnen angereist.

 

 

Foto: Sibylle Pietrek
Foto: Sibylle Pietrek

Es war bereits ihr zweites Konzert an diesem Ort. Die glasklaren Klänge der jungen, preisgekrönten Frauen sorgten auch dieses Mal dafür, dass man eine Stecknadel hätte fallen hören. Andächtige Stille erfüllte den großen Kirchraum, kein Zwischenapplaus - es sei denn, jemand hielt es vor Begeisterung gar nicht mehr aus. Eingeladene syrische Flüchtlinge vermuteten zunächst, sie seien in einem Gottesdienst gelandet, bis sie aufgeklärt wurden, dass die Künstlerinnen keinen Applaus nach den einzelnen Stücken wünschten. Erstmals machte farbiges Licht den Hörgenuss auch zu einem optischen Erlebnis.

 

Foto: Sibylle Pietrek
Foto: Sibylle Pietrek

War das Programm zunächst eher durch geistliche Lieder geprägt, schwelgten die Zuhörer im zweiten Teil mit dem „Girl from Ipanema“ durch die neueste, jazzig angehauchte CD des Ensembles. Manch einer lauschte dem zweiten Teil des Konzertes beschwingt durch ein Glas Wein, das die Bürgerstiftung Gerricus mit Hilfe der Chorschüler von St. Margareta im spätsommerlichen Brunnengarten anbot. Standing Ovations entlockten den jungen Damen am Ende noch eine Zugabe.

 

Kirchenmusikdirektor Klaus Wallrath, der üblicherweise in der Basilika St. Margareta musiziert, erklärte anschließend: „Wie beim ersten Mal, war ich beeindruckt von der Authentizität der fünf Sängerinnen. Sie sind sehr bei sich, sehr homogen, im Klangbild und im Auftritt. Effekthascherei ist ihnen fremd. Ihr Programm ruht in sich. Trotz der individuellen Entwicklung, die jede von ihnen genommen hat, zeigen sie sich bewundernswert geschlossen.“ 

 

Sjaella gehört fraglos zu den besten A-Capella-Gruppen in Deutschland, einem Metier, das sonst von Männern dominiert wird. Ein halbes Jahr Auszeit hatten sich die Anfang Zwanzigjährigen gegönnt, und waren in Neuseeland, Italien, Israel, Norwegen und Südamerika unterwegs gewesen. Mit frischen Eindrücken und einem eigens für sie komponierten Stück, das sie erst vor drei Wochen erhalten hatten, kamen sie nach Düsseldorf und gaben hier eines der ersten Konzerte nach der kreativen Pause. Mitte Oktober werden sie in der Berliner Philharmonie auftreten. Und im nächsten Jahr hoffentlich auch nochmal in Düsseldorf-Gerresheim. Dazu sucht die Bürgerstiftung Gerricus jetzt schon neue Anstifter, die bei der Organisation helfen (Tel. 0211-289330).

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